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Mundpropaganda durch Rechnungskürzung auslösen. Ein aktuelles Praxisbeispiel von heute.

Mittwoch, August 11th, 2010

Hier zeige ich Ihnen an einem konkreten Live-Beispiel von heute, wie ich das handhabe. An anderer Stelle berichtete ich ja bereits darüber im Blog.

Bekanntlicher Weise biete ich unsere Leistungen immer zum pauschalen Festpreis an. Dieser Festpreis ist – für beide Seiten – fest vereinbarter Vertragsbestandteil. So ist am Preis nicht mehr zu rütteln, weder nach der einen, noch nach der anderen Seite.

Nach erfolgter Ausführung kommt es manchmal vor, dass es besser lief, als ich kalkuliert habe. Obwohl vertraglich ein Festpreis vereinbart ist, gebe ich diesen Vorteil an den Kunden weiter. Welcher Handwerker macht das? Da fällt man ganz schön positiv auf! Hier das Beispiel von heute:

Das ist das Angebot, Endpreis € 1733,39.

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Das ist die Rechnung, Nachlass € 178,50

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Grandioser Gewinn: Eine Uhr von Breitling und ein Armband von Cartier, im Wert von € 20.000

Mittwoch, August 11th, 2010

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Das war gestern Abend doch eine tolle Überraschung. Da teilt mir an meine Emailadresse ein ubekannter Absender mit, dass ich eine Breitlinguhr und ein Cartierarmband im wert von € 20.000 gewonnen habe. Sie können sich gar nicht vorstellen, wie sehr ich mich gefreut habe. 

Die Anrede im Mail lautet zwar „Frau Hempel“ und ich habe auch an keinerlei Gewinnspiel teilgenommen, aber das war/ist mir natürlich egal. Sofort habe ich mich über den Link angemeldet und meine Daten eingegeben. Gebeten habe ich dabei noch, mir die beiden Gewinne bitte per Express zuzusenden. Schließlich bin ich schon ganz ungeduldig!

Heute und morgen traue ich mich nun gar nicht aus dem Haus. Damit ich auch ja da bin, wenn der Expressbote mir diese beiden tollen Gewinne bringt.

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Heute ist mir etwas peinliches passiert: Habe einen Termin vergessen! Deshalb mich sofort mit kleiner Geste dafür entschuldigt.

Dienstag, August 10th, 2010

Heute ist mir etwas passiert, das mir normaler Weise nicht passiert. Ich vergaß einen Termin! Gestern sagte ich einer Kundin eine kleine Ausbesserung zu. Um ca. 8:15 Uhr heute Morgen, wollte ich einen Mitarbeiter vorbei schicken.

Heute Morgen rief die Kundin um 9:55 Uhr an und fragte, wo der Mitarbeiter denn bliebe? Sofort fielen mir alle meine Sünden ein. Ich entschuldigte mich und erklärte der Dame, wie peinlich mir mein Missgeschick sei. „Nicht so schlimm, wir sind ja da“, meinte sie.

Um 11 Uhr schickte ich den Mitarbeiter vorbei. Jedoch nicht ohne eine kleine Aufmerksamkeit als Entschuldigung dabei zu haben. Das war ein Blumenstrauß und ein kleines Büchlein mit Geschichten von Heinrich von Kleist. In die Umschlagklappe schrieb ich noch eine Entschuldigung, siehe Bild.

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Kurz darauf rief die Kundin an um sich überschwänglich zu bedanken. Das hätte sie ja noch nie erlebt und das wäre doch nicht notwendig gewesen. Fehler passieren ja einmal und wir wären ja noch rechtzeitig gekommen.

Mir war und ist es wichtig, mit den sattsam bekannten unpünktlichen und unzuverlässigen Handwerkern nicht in einen Topf geschmissen zu werden. Wenn mir – wie heute – so ein einmaliger Fehler passiert, ist es mir anschließend ebenso wichtig, mich dafür zu entschuldigen und dem Kunden damit meine Wertschätzung zu zeigen.

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Da können sich alle Marketing- und Werbeexperten auf den Kopf stellen: Es wird trotzdem keine Malerfirma beauftragt!

Dienstag, August 10th, 2010

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Eine Erfahrung, die ich oft mache: Die Menschen renovieren bis ins hohe Alter in ihrer Wohnung alles selbst und beauftragen keine Malerfirma. Dafür gibt es hier im Blog bereits ein Beispiel.

Dazu habe ich heute wieder ein beredtes Beispiel erlebt. Das Ehepaar ist seit 2004 in unserer Kundendatenbank und erhält seit diesem Zeitpunkt jährlich mit meinem Geburtstagsreim zum Geburtstag gratuliert. Zusätzlich habe ich dem Ehepaar 2009 zur goldenen Hochzeit gratuliert.

Der Beginn der Veröffentlichung von Geburtstagen, ist in der Regel ab dem 70. Geburtstag. So auch hier. 2004 habe ich zum ersten Mal zum 70. Geburtstag gratuliert und der Herr des Hauses wurde im Februar diesen Jahres 76 Jahre alt.

Gestern rief die Frau an und bat um einen Rückruf wegen einer Wohnzimmerrenovierung. Heute morgen rief ich zurück und hatte den 76-jährigen Ehemann am Telefon. Wörtlich sagte er mir: „Meine Frau glaubt, dass ich die Renovierung nicht mehr selbst machen kann. Bisher habe ich noch alles selbst gemacht. Na, wollen wir einmal sehen.“

Diese Erfahrung mache ich immer wieder. Oft ist es keine Frage des Geldes, ob jemand selbst renoviert oder einen Maler beauftragt. Aber irgendwann kommt altersmäßig der Zeitpunkt, an dem die Herrschaften entweder nichts mehr selbst machen können oder wollen.  Und dann treten wir auf den Plan. Bis dorthin kann es aber, wie dieses Beispiel wieder einmal zeigt, eine lange Zeit sein. Erst im 77. Lebensjahr wird erstmals ein Maler angerufen!

Deshalb erneut meine These für die Marketing- und Werbeprofis:

Die Industrie, die Werbe- und Marketingfuzzis können mir dazu noch so tolle Vorschläge für Werbe-Aktionen jedweder Art machen. An diesem „Problem“ beißen die sich alle die Zähne aus.

Renoviert wird, „wenn es wieder notwendig ist“ oder weil es nicht mehr selbst gemacht werden kann. Und nicht, weil ein Überfliegerwerbebrief ins Haus geflattert kam oder die ultimative Werbeanzeige geschaltet wurde.

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Kunde/Interessent ruft sechs Malerfirmen an. Unglaublich: Keiner kommt oder kümmert sich!

Montag, August 9th, 2010

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Heute habe ich erneut unglaubliches erlebt. Am Freitag vergangener Woche hat ein Kunde/Interessent angerufen, der ein Angebot für das Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses wollte. Mit ihm habe ich einen Besichtigungstermin für heute, 14 Uhr, vereinbart.

Wie immer, war ich pünktlich zum Termin da. Der Kunde war hocherfreut und es sprudelte nur so aus ihm heraus. Er hatte insgesamt sechs Malerfirmen angerufen, darunter mindestens zwei namhafte Karlsruher Firmen. Mit einer Firma vereinbarte er einen Termin, zu dem aber niemand kam. Auf Rückfrage wollte man sich noch einmal melden. Das ist jetzt drei Wochen her.

Bei den anderen Firmen ging entweder niemand ans Telefon oder die konnten oder wollten wegen Urlaubszeit nicht. Um so mehr war der Kunde erstaunt und erfreut, wie präzise es bei uns abläuft. nachdem er im Fleyer, den ich ihm gab, noch ungläubig las, dass er in drei Tagen das Angebot hat, war er vollkommen platt. Mal sehen, was daraus wird.

Aber das wird mir von Kunden so oft berichtet, dass Handwerker zum Termin nicht erscheinen, nicht ans Telefon gehen usw. Das kann ich nicht fassen. Wo liegt das Problem? Ist mir eigentlich auch egal. Hauptsache die Kunden rufen bei uns an und sind von unserer präzisen Abwicklung begeistert.

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Wirtschaftsmagazin ´impulse´. Zu dumm: Warum sich inkompetente Menschen maßlos überschätzen!

Montag, August 9th, 2010

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Je weniger man weiß, für desto schlauer hält man sich. Die US-Forscher David Dunning und Justin Kruger untersuchten das Phänomen 1999 in einem Versuch mit Studenten der Cornell-Universität.

„Unwissenheit erzeugt viel häufiger Selbstvertrauen als Wissen“, stellte bereits Charles Darwin fest. Und Dunning erklärt: „Es ist schwer zu wissen, dass man keine Ahnung hat. Denn wenn man wüsste, dass man von einer Sache keine Ahnung hat, wüsste man auch, was man lernen muss, um nicht länger ahnungslos zu sein.“

Meine 1926 geborene Tante sagt, mit Ihrer reichen Lebenserfahrung, seit vielen Jahren zu mir: „Wernerle, ein Gescheiter kann einen Dummen verstehen. Aber ein Dummer einen Gescheiten nicht.“ Wohl wahr oder?

Hier geht es zum vollständigen Artikel von ´impulse´.

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Schwarzarbeit! Konkurrenz im eigenen Betrieb!

Donnerstag, August 5th, 2010

In der neuesten Ausgabe des handwerk magazin, 08|2010, erschien jetzt der Bericht über einen von mir wegen Schwarzarbeit gekündigten Mitarbeiters. Darüber habe ich hier im Blog ausführlich berichtet.

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Den Artikel gibt es in Originalgröße hier als PDF: schwarzarbeit-handwerkmagazin.pdf

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Umfrageergebnis: Erhebliche Defizite bei Azubi-Bewerbern

Donnerstag, August 5th, 2010

In der neuesten Ausgabe der Malerfachzeitschrift „Mappe“, Ausgabe 8.2010, ist eine Umfrage des Bundesverbandes Farbe Gestaltung Bautenschutz zitiert.

Danach werden 83,5 % der Azubi-Bewerber eine nicht ausreichende Schulbildung attestiert. Nicht ausreichende Umgangsformen wurden bei 54,7 % der Azubi-Bewerber festgestellt.

Das deckt sich mit meinen Erfahrungen, die ich hier im Blog schon ausführlich beschrieben habe. 

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Von dieser Hausverwaltung noch nie einen Auftrag erhalten. Verlange deshalb ab sofort eine Bearbeitungsgebühr.

Mittwoch, August 4th, 2010

Von dieser Hausverwaltung habe ich bereits einige Anfragen erhalten und auch – zum Teil – sehr umfangreiche Angebote erstellt. Einen Auftrag erhielt ich bisher nicht. Heute Morgen bekam ich von der Hausverwaltung diese Mail: 

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Weder werde ich ein Angebot angeben, noch eine Weiterempfehlung aussprechen. Da soll man in der Gegend herumfahren, mit einem Hausmeister nicht näher definierte Schäden ansehen und natürlich alle umfangreich beraten und schlau machen. Und alles selbstverständlich kostenlos.

Hier nicht mehr. Habe deshalb der Hausverwaltung eine Mail geschrieben, dass ich eine Bearbeitungsgebühr von € 98,00 berechne. Die Gebühr wird im Auftragsfall wieder verrechnet. Ist doch fair, finde ich oder?

Bin gespannt, ob das akzeptiert wird. Meine Prognose: Von dieser Hausverwaltung erhalte ich keine Anfragen mehr.

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Sehr guter Vergleich zwischen alter und neuer Media-Welt. Alt: Kegelmodell, neu: Flippermodell!

Dienstag, August 3rd, 2010

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Bei Dr. Martin Oetting, habe ich in einem Bericht von ihm (http://bit.ly/dmmRTa ) folgenden, wie ich finde, sehr guten Vergleich zwischen alter und neuer Medien-Welt gefunden:

Zitat: „In der alten Media-Welt galt das „Kegelmodell“: Man hat die Kugel genommen (Massenmedium) und sich bemüht, so gut wie möglich die entsprechenden Kegel (Konsumenten) umzuwerfen. Bei New Media ist es so, dass wir nicht mehr Konsumenten als Einzelpersonen haben, sondern Millionen, Milliarden von ihnen Zugriff auf neue Medien aktiv wie passiv haben – und damit wird aus dem Kegelmodell das Flippermodell: Die Botschaften, die hinausgesendet werden, knallen wie beim Flippern an die Bande, werden in eine neue Richtung abgefälscht, bewegen sich in unerwartete Richtungen, sind vielleicht irgendwann einfach weg. Und damit muss man umgehen.“

Dieser Vergleich, Kegelmodell – Flippermodell, macht für mich ein sehr gutes Bild, wie Twitter & Co. so funktionieren. So wird sich auch die Mundpropaganda gewaltig ändern und sich diesem Trend, dem Flippermodell, anpassen.

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