Archive for the ‘Kundenreaktionen’ Category

Bei diesem Schreiben geht mir das Herz auf

Samstag, Oktober 30th, 2010

Seit vielen Jahren gratuliere ich – auch mir vollkommen unbekannten Menschen – mit einem (selbst-) gereimten Geburtstagsbrief zum Geburtstag.

Viele dieser Menschen bedanken sich mit einem Anruf oder einem kurzen Schreiben. Heute war dieses goldige Schreiben bei der Post:

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Ist das nicht süß? Es macht mich sehr glücklich, wenn ich anderen Menschen mit meinen gereimten Geburtstagsbriefen eine Freude machen kann. Und jeden Tag mache ich damit vielen Menschen eine Freude.

Ich habe nachgeschaut: Die Geburtstagsdaten haben wir vor ca. zehn Jahren erfasst, seither kommt jährlich der Geburtstagsbrief. Die Dame wurde am 7. Oktober 98 Jahre alt und wohnt in einem Seniorenheim.

Goldig finde ich auch, wie die Dame in der Anrede nicht an Herrn Deck, sondern an den „Herr Opti-maler & Team“ schreibt.

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Beste Empfehlungen und zwei Mal die Note 1. Rückläufe unserer Kundenumfrage

Montag, Oktober 25th, 2010

Beispielhaft zwei Rückläufe unserer permanenten Kundenumfrage. Eingegangen am vergangenen Freitag.

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Ist das nicht schön? Wir können nichts besser machen!

Und eine häufige Antwort auf die Frage „Welche Probleme sehen Sie im Zusammenhang mit Malerarbeiten?“ ist, wie hier, „Sauberkeit“. Bei malerdeck kein Problem! 

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Pünktlich, zuverlässig, sauber, freundlich!

Das gefällt den Kunden immer ganz besonders gut. Ist das ein Geheimnis? So wird man weiter empfohlen.

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Heute haben wir einen Kunden verloren, der zusätzlich negative Mundpropaganda macht

Montag, Oktober 18th, 2010

Es gibt auch unzufriedene Kunden, selbst bei malerdeck. Heute Nachmittag rief mich so ein unzufriedener Kunde an. Um es vorweg zu nehmen: Den Kunden habe ich leider verloren.

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Die Vorgeschichte: Am Montag, 20. September, rief mich ein Kunde wegen einer Arbeitsausführung an. Kurzfristig vereinbarte ich für den folgenden Dienstag einen Besichtigungstermin.
 
Der Kunde hatte in seinem Arbeitszimmer einen Wasserschaden, schon seit mehreren Wochen. Er bat mich, ein Feuchtigkeitsmessgerät mit zu bringen. Das Feuchtigkeitsmessgerät hatte ich aus Servicegründen dabei und maß an vier oder fünf verschiedenen Stellen im Zimmer die Feuchtigkeit.
 
Der Schaden war zwischenzeitlich ausgetrocknet. Nun fragte mich der Kunde, wann wir die Arbeiten ausführen können. Meine Antwort: „In ca. zwei Wochen.“ Darauf reagierte der Kunde ärgerlich und sauer, da er so lange nicht warten wollte.
 
Schließlich, so sein Lamento, sei das Arbeitszimmer wegen des Wasserschadens schon wochenlang nicht nutzbar. Dass ich dazu nichts konnte, nahm er nicht zur Kenntnis. Seine Drohung: „Dann muss ich mich anderweitig umsehen.“

Ich verkniff mir die Bemerkung, dass er innerhalb von Tagen keine Malerfirma finden werde. Aus heutiger Sicht hätte ich ihn tatsächlich sich nach einer anderen Firma umschauen lassen sollen.
 
Aber was macht man nicht alles aus Kundenservicegründen. Habe dem Kunden in Aussicht gestellt, ihn auf irgendeine Art und Weise dazwischen zu schieben. Einen genauen Termin konnte ich ihm bei diesem Gespräch nicht nennen, versprach aber die Arbeiten innerhalb einer Woche zu beginnen. „Wohlwollend“ nahm der Kunde dieses Angebot an.
 
Danach habe ich ein schriftliches Angebot gemacht, in dem ich den Stundenaufwand unverbindlich geschätzt habe. Dazu heißt es ausdrücklich im Angebot:   

12 Facharbeiterstunden auf Zeitnachweis, Stundenschätzung unverbindlich.
                                                                       
Bei den auf Zeitnachweis angebotenen Arbeiten, ist der Zeitaufwand vorläufig geschätzt und im voraus nicht zu ermitteln. Eine Hinweisverpflichtung bei Stundenmehrung besteht nicht. Sie können sicher sein, dass wir die Arbeiten in Ihrem Sinne absolut korrekt und seriös ausführen und abrechnen. Das verspreche ich Ihnen. 
 

 Eine Woche später führten wir die Arbeiten dann aus. Die Arbeitsstelle musste dreimal angefahren werden, wegen der einzelnen notwendigen Arbeitsgänge.
 
Dazu haben wir einige „Handstände“ gemacht und sind bei einem anderen Kunden einmal morgens später gekommen und zweimal abends früher weg gegangen, um diesem Kunden sein Arbeitszimmer wieder bewohnbar zu machen.
 
Nach Fertigstellung der Arbeiten, legten meine Mitarbeiter dem Kunden den Stundennachweiszettel zur Unterschrift vor. Schon dabei hat er griesgrämig am Zeitaufwand herumgemäkelt und, pro Tag an der aufnotierten Arbeitszeit, jeweils eine Stunde willkürlich heruntergestrichen.
 
Bei der Berechnung habe ich diese „Kröte“ geschluckt und nur die vom Kunden minimierte Arbeitsstundenzahl berechnet. Da auch noch Möbel geräumt werden mussten, sind insgesamt 20 Stunden zusammen gekommen.

Heute hat der Kunde nun angerufen und sich über die Höhe der Rechnung beschwert. Ich sei schließlich der Fachmann und ich solle ihm bitte erklären, wieso die Rechnung höher als das Angebot sei. Außerdem hatte er nur herumzumäkeln. Er würde mich nicht weiter empfehlen und wegen der Rechnung auch mit der Malerinnung Kontakt aufnehmen.
 
In diesem Moment habe ich eine unternehmerische Entscheidung getroffen. Der Kunde ist eh unbelehrbar sauer. Selbst wenn ich ihm die Hälfte der Rechnung nachlasse, ändert das an seinem negativen Verhalten nichts mehr.
 
Außerdem hatte ich keine Lust dem Kunden zu erklären, was wir für Handstände für ihn gemacht haben, um ihm schnellstmöglich wieder sein Arbeitszimmer beziehen lassen zu können.

In sofern war meine Antwort, dass es meinerseits nichts zu erklären gibt, die Stunden unverbindlich geschätzt waren und ich ihn darauf ausdrücklich aufmerksam gemacht habe. Zudem hat er die tatsächlich benötigten Stunden unterschriftlich bestätigt.
 
Dem Kunden fiel meine unnachgiebige Haltung unangenehm auf. Auch darüber habe ich mit ihm nicht diskutiert. Unfreundlich verabschiedete er sich von mir. 
 
Leider haben wir jetzt einen Kunden verloren, der zusätzlich negative Mundpropaganda macht. Meine Überlegung: Diese Negativpropaganda hat er sowieso schon gemacht und die ist von mir nicht mehr zu beeinflussen. Außerdem kann ich auf diese Art Kunde gerne verzichten.

Zusätzlich denke ich, dass das Kundenumfeld diesen Menschentyp gut kennt. Die eine Partei wird ihn vielleicht als „Nörgler“ kennen und seinen Ausführungen dann sowieso keine Bedeutung beimessen. 

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Und die Menschen, die mit dem Kunden gut befreundet sind, werden, so meine Philosophie, vom Typ her ähnlich sein. Und die will ich als Kunde dann auch nicht haben. Da ist der gleiche Ärger vorprogrammiert.
 
Aber so ist es einmal, das ständige unternehmerische Risiko.

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Heute bei der Post: Kundenlob, eine 1 und die Bemerkung: „Rundum perfekt“

Montag, Oktober 18th, 2010

Unser Kunden-Fragebogenrücklauf heute bei der Post.

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Wobei zwei Dinge/Antworten ganz typisch sind. Bei der Frage, welche Probleme bei Malerarbeiten, lautet die Antwort sehr oft: Mit Ihrer Firma keine.

Und bei der Frage, was besonders gut gefallen hat, wird immer und immer wieder Pünktlichkeit, Freundlichkeit und Zuverlässigkeit genannt. Hier noch getoppt durch „rundum perfekt“! Worüber sich mein Superteam und ich selbstverständlich sehr freuen.

Hier im Blog schon oft angesprochen, dass gute Kundenbetreuung kein Geheimnis ist.

Kein Erfolgsgeheimnis: Freundlich, pünktlich, zuverlässig, ehrlich und sauber. Dazu die Wertschätzung für alle Beteiligten.

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„Lobes-Email“ eines Kunden, mit einem Mini-Wermutstropfen

Montag, Oktober 18th, 2010

Gerade eben erhielt ich diese Email eines Kunden. Dort waren wir am Donnerstag und Freitag letzter Woche tätig.

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Der Wermutstropfen:“Pünktlichkeit erster Tag Note 3″. Das entstand dadurch, dass meine Mitarbeiter noch beim Lieferanten vorbeifahren mussten, um ein spezielles Material, das beim Kunden zum Einsatz kam, abzuholen.

Statt wie versprochen, ca. 8:30 Uhr, wurde es dadurch 9 Uhr. Das war, glaube ich, ein Oranisationsfehler meinerseits.

Aber natürlich tun die zwei Einsen meinem Team und mir gut 🙂 !

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Kunde ist über meine Vorgehensweise sehr enttäuscht, schreibt er.

Mittwoch, Oktober 13th, 2010

Heute ist ein „Reklamationstag“, wie ich ihn nicht so besonders gerne erlebe. Gestern Abend schrieb mir ein Kundenehepaar diese Email.

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Selbstverständlich verstehe ich die Sorgen und Nöte des Kunden. Allerdings ist der Sachverhalt ein etwas anderer und wir werden in der von mir den Kunden avisierten Zeit fristgerecht fertig. Auch der Parkettleger kann fristgemäß beginnen. Eine Umzugsverzögerung wegen uns gibt es also nicht.

Heute Morgen habe ich dem Kundenehepaar freundlich geantwortet.

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Mir ist gestern ein sehr grober Schnitzer unterlaufen

Freitag, Oktober 8th, 2010

Mir ist gestern ein eigentlich unverzeihlicher Fehler unterlaufen. Ich habe Bilder der gelungenen Farbgebung der Küchenrenovierung hier auf dem Blog veröffentlicht.   

Meine Begeisterung über die gelungene Farbgebung vernebelte offenssichtlich etwas meinen Verstand. Ich versäumte es nämlich, den Kunden um Erlaubnis zur Veröffentlung zu fragen.

Nun hat der Kunde heute angerufen und mich freundlich gebeten, die Bilder herauszunehmen, was ich natürlich noch in der gleichen Minute gemacht habe.  

Dieses Versäumnis war/ist mir selbstverständlich oberpeinlich. Wie kann mir so etwas nur passieren? Den Kunden bat ich für meinen unsensiblen Fehler sehr um Verzeihung.

Selten habe ich mich über mich selbst so geärgert.

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Jetzt ist der Bodenbelag einwandfrei! Kunden sehr zufrieden, auch mit der Farbgestaltung.

Donnerstag, Oktober 7th, 2010

Das Problem mit dem Boden ist nun gelöst. Nach dem zuerst Blasen im Boden waren, rissen wir den Boden gleich wieder heraus.

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Gestern war der Techniker von Schönox da, 1,5 Stunden lang. Eine Ursache hat er leider nicht gefunden. Wir haben alles richtig gemacht und Spachtelmasse und Kleber waren auch ok. Warum das so war, kann niemand sagen.

Wir haben den Untergrund gestern noch einmal grundiert und gespachtelt. Heute Morgen wurde der Boden verlegt und sieht jetzt tip-top aus. Der Kunde ist froh, dass alles fertig ist. Zudem ist er, trotz allem, sehr zufrieden.

Besonders von der Farbberatung durch meine Frau, war die Familie sehr angetan. Zwei passende Farben, ein extra Streifen neben der Tür, und schon sieht so eine Küche viel pfiffiger aus.

Anfang der nächsten Woche, werde ich mich bei der Familie noch einmal mit einem Überraschungsgeschenk für die Umstände entschuldigen.

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Wenn einmal der Wurm drin ist! Katastrophe am Boden.

Montag, Oktober 4th, 2010

Am Samstag konnten wir den PVC-Boden nicht legen. Der Boden hatte einen Fehler und der Kunde war sauer.

Noch am Samstag erreichte ich den Außendienstler des Großhändlers. Dieser brachte uns heute Morgen den neuen Boden vorbei, so dass er gleich heute Morgen verlegt werden konnte. Der Kunde war zunächst happy.

Jetzt tauchte aber ein neues Problem auf. Der Boden hat unmittelbar Blasen bekommen und keiner weiß, warum! Fachlich alles vorschriftsmäßig ausgeführt. Die Katastrophe geht also munter weiter.

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Boden also gleich wieder rausgerissen und ein neuer Boden bestellt, der Morgen früh kommt.

Jetzt muss aber noch die Ursache für die Blasen geklärt werden, damit das nicht noch einmal passiert und daraus eine endlose Geschichte wird. Dazu die entsprechenden Techniker um Rat gebeten, auf den ich jetzt warte!

An die Stimmungslage des Kunden mag ich gar nicht denken 🙁 .

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Samstag: Können Boden nicht verlegen, Kunde ist stocksauer

Samstag, Oktober 2nd, 2010

Bei einem Kunden renovieren wir die Küche. Decke und Wände werden gestrichen und der Boden wird neu verlegt. Gestern, am Freitag, wurden die Malerarbeiten ausgeführt, der alte Boden herausgerissen und der Estrich gespachtelt.

Heute Morgen wollten meine Mitarbeiter den neuen Boden verlegen. Eben ruft mich mein Mitarbeiter an. Der PVC-Boden hat im Dekor einen Druckfehler. Ein Streifen zieht sich längs durch den ganzen Bodenbelag.

Wir können also den Küchenboden heute nicht verlegen. Der Kunde tobt und ist stocksauer, weil seine Küche jetzt nicht fertig wird. 

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Erst am Montag kann ich einen neuen Boden bestellt. Das kann dann noch zwei oder drei Tage dauern, bis wir den Boden hier haben. Die Laune des Kunden wird sich dadurch nicht weiter verbessern.

Aber was sollen wir machen? Der Fehler ist/war erst erkennbar, als mein Mitarbeiter den Boden abrollt und auslegt.

Das wird leider eine ziemliche Negativpropaganda geben. Aber nicht zu ändern. Unternehmerrisiko!

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