Archive for Januar, 2011

Die allerbesten Wünsche für 2011

Sonntag, Januar 9th, 2011

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Liebe Blog-Leserin, lieber Blog-Leser, 

es ist zwar schon ein paar Tage alt, aber trotzdem darf ich ihnen zum neuen Jahr ganz persönlich noch alles Gute wünschen. Ich wünsche Ihnen, persönlich wie beruflich, dass sich alle Ihre Wünsche und Vorhaben verwirklichen lassen. Gleichzeitig wünsche ich Ihnen dafür die Kraft und das Durchhaltevermögen, die dazu notwendig sind.

Dazu wünsche ich Ihnen, Ihrer Familie und Ihren Lieben von Herzen etwas, ohne das alles nichts ist und das wir gemeinsam am allerbesten brauchen können: Eine gute Gesundheit!

 Ihr Werner Deck

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Ein unglaubliches Anti-Service Erlebnis im REAL-Markt, im Rhein-Main-Center

Donnerstag, Januar 6th, 2011

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Mein Freund Volker Geyer hatte heute Abend ein Anti-Service-Erlebnis der ganz besonderen Art im REAL-Markt. Schreiende und unfreundliche Kassiererinen, geschlossene Kassen, lange Wartezeiten und und und…

Einfach unglaublich und wieder einmal ein Musterbeispiel für die Servicewüste Deutschland. Den Bericht darüber, müssen Sie unbedingt auf dem Blog von Volker Geyer lesen.

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Noch ein paar “Splitter” aus Paraguay und Brasilien

Donnerstag, Januar 6th, 2011

Bücher könnte ich noch schreiben, über die Ereignisse und Erlebnisse auf unserer Südamerikareise. Zur Abrundung und ganz zum Schluss nur noch ein paar „Splitter“, mit bebilderten Erklärungen.

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Keine Ausnahme, sondern die Regel: Lose Karkassen an LKW-Reifen in Brasilien. TÜV? Fehlanzeige!

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Große Supermärkte in Brasilien, in denen es ausschließlich Obst und Gemüse gibt. Früchte im Überfluss.

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Mit diesem wunderbaren Silberbesteck, tafelten wir jeden Tag bei Maria und Peter in Sao Paulo.

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Nostalgie pur. Bus und …

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… LKW in Paraguay.

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Überraschend: Deutsches Restaurant, mitten in der Pampa von Paraguay …

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… mit dieser tollen (Funk-) Serviceklingel für die Bedienung im Biergarten. Sehr gute Service-Idee! Zur Nachahmung empfohlen.

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Die vitale Kraft des Urwalds ist fast körperlich spürbar.

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Die Kathedrale „San Francisco“ ist die größte Kirche Paraguays. Jährlich, um den 8. Dezember, pilgern tausende Gläubige nach Caacupé, um der Jungfrau Maria zu huldigen. Die zu Ehren der „gemeinsamen Mutter” errichtete Basilika, hatte eine Bauzeit von 50 Jahren. Die Einweihung der Basilika erfolgte durch Papst Johannes Paul II im Jahr 1988.

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Bei Paula in San Bernardino – Paraguay. Von der Freundin von Fatima, wurden wir toll und sehr schmackhaft bewirtet. U.a. gab es Steak vom Koberind, butterzart! Das Fleisch der Rinder hat eine besonders mürbe Struktur und eine exzellente Marmorierung mit feinen Fettäderchen. Das Rindfleisch ist das am besten und stärksten marmorierte Fleisch aller Rinderrassen. Außerdem hat das Fleisch den geringsten Anteil gesättigter Fettsäuren (Wikipedia).

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Einkaufsstraße in Sao Paulo, an einem ganz normalen Wochentag. Sao Paulo = Shopping-Paradies für Frauen :-) . Z.B. Schuhladen an Schuhladen; ganze Straßenzüge mit Brautkleidern; Schmuckladen (auch Modeschmuck) an Schmuckladen; es gibt nichts, was es nicht gibt. Und das in Hülle und Fülle. Der (Alb-) Traum ;-) jeden Mannes.

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Dazu der krasse Gegensatz. Alltag in Brasilien. Keiner kümmert sich daraum. Extreme Armut und extremer Reichtum.

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Laura und Ricardo, die Hausangestellten von Peter und Maria. Tarifmonatsgehalt: 505,- Reals, zuzüglich Sozialversicherung (20%) = insgesamt ca. € 277,–. Da Maria und Peter besser bezahlen, sind sie bei ihren Nachbarn nicht sonderlich beliebt!!!

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Weihnachten in „unserer“ brasilianischen Familie, zu feiern, war für uns ein ganz besonderes Erlebnis. Das erste Mal, dass wir nicht traditionell mit unseren Familien und Kindern zu Hause feierten.

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Zeitplan an Heiligabend: 20 Uhr Essen, 22 Uhr Bescherung. “Brasilianisch” der Zeitablauf. Bis alle da waren: 22 Uhr Essen, 24 Uhr Bescherung :-) .

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In einem der besten Chinarestaurants von Sao Paulo sind NUR Chinesen. Und das Servicepersonal spricht nur chinesisch, zwei oder drei ganz gebrochen portugiesisch. Restaurant ist aber stets ausgebucht, mit Chinesen.

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Peters Jaguar MK VII, Baujahr 1952, wartet auf seine Restaurierung. Von diesem Fahrzeugtyp gibt es nur noch ganz wenige Exemplare.

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Ausdrucksstarke Kunst aus Paraguay, von Justo Guggiari

Donnerstag, Januar 6th, 2011

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Bei unserem Besuch in Paraguay, machte Fatima Vohs mit uns auch einen Abstecher ins Atelier eines der angesagtesten und berühmtesten Künstlers Paraguays, Justo Guggiari. Das Atelier liegt im kleinen Städtchen Aregua, nahe der Hauptstadt Asuncion. Das war am Dienstag, 21.12.2010.

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Auf einem sehr großen Gelände, finden sich ausdrucksvolle Skulpturen…

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… jeder Größe und aus vielen unterschiedlichen Materialien. Beim Schlendern über das große Freigelände und das voll gestopfte Atelier, liefen uns vor Begeisterung die Augen über.

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Als wir vor dieser, hier einigermaßen unscheinbar aussehenden, Skulptur standen, schauten meine liebe Liebe und ich uns plötzlich gleichzeitig an. Unausgesprochen waren wir uns sofort einig: Dieses Teil gefällt uns sehr gut, das wollen wir haben!

Auf dem Bild oben ist es nicht ganz so gut zu erkennen, aber der Titel der Skulptur, ist eindeutig: John Lennon! Das Teil ist aus Edelstahl gearbeitet, ca. 43 cm groß und sehr ausdrucksstark. Im letzten Bild unten, wird das noch besser erkennbar. Im Original natürlich ungleich besser.

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Sagenhafte 400.000 paraguayanische Guaranis, sollte unser “John Lennon” kosten. Das sind aber doch sehr erschwingliche ca. € 67,–.

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Mit Hilfe Fatimas unwiderstehlichem Charm, ließ sich der gute Justo Guggiari tatsächlich auf 350.000 Guarani herunter handeln!

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Die stolzen neuen Besitzer von “John Lennon”, gemeinsam mit dem die Skulptur in Händen haltenden Künstler, Justo Guggiari.

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Hier kann man “John Lennon” ganz gut erkennen, finde ich. Im Original ist die Skulptur aus mattem Edelstahl und nicht ganz so dunkel, wie auf diesem Bild.

“John Lennon” hat inzwischen in unserem Wohnzimmer einen schönen Platz erhalten. Und eine Seite, über den Künstler Justo Guggiari und “seinen” – jetzt unseren – John Lennon, haben wir im Internet auch noch gefunden.

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Unser Abschied aus Sao Paulo

Mittwoch, Januar 5th, 2011

Jeder Urlaub geht einmal zu Ende. Unser letzter Tag in Brasilien war Montag, der 3. Januar 2011.

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In dem kleinen Raum, zwischen Küche und Esszimmer, entdeckte ich, nach unserem Frühstück, diese sehr emotionalen Abschiedszeilen. Da hatten wir, vor Abschiedsschmerz, schon ein wenig feuchte Augen.

Von Peter hatten wir uns schon am Abend zuvor verabschiedet. Er musste bereits um 5 Uhr morgens los, nach Feuerland.

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An diesem letzten Tag wurde noch einmal ausgiebig in Sao Paulo geshoppt :-) . Um 16 Uhr hatten wir dann unser letztes gemeinsames Dinner.

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Im strömenden Regen und bei 21° C,

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fuhr uns Maria

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zum Flughafen.

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Der Abschied von unseren Freunden viel uns schon schwer. Auch ich verdrückte ein paar Abschiedstränen. Aber schon im April, zu meinem Geburtstag, kommen Maria und Peter wieder nach Deutschland.

Und wenn es bei uns klappt, wollen wir bei Peters 65. Geburtstag in Sao Paulo unbedingt mit dabei sein. Für zwei Wochen werden wir im November 2011 nach Südamerika fliegen.

Davon eine Woche in Sao Paulo verbringen, Geburtstag feiern um danach noch, mit Maria und Peter gemeinsam, für eine Woche nach Buenos Airos in Argentinien zu fliegen. Dort waren wir auch noch nie. So jedenfalls unsere momentane gemeinsame Planung.

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Unser Lufthansa-Flieger wartete schon. Pünktlich, um 19:55 Uhr Ortszeit, konnten wir einsteigen. Die Luken schlossen sich und die Boing 747 rollte zur Startbahn.

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Nach dem “Abendessen” vertraten wir uns noch etwas die Beine, tranken danach noch einen Rotwein und zwängten uns wieder in unsere Sitze, um zu “schlafen”. Meiner Frau gelingt das etwas besser als mir.

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Hier warten wir am Gepäckband in Frankfurt bereits auf unsere Koffer, die auch ziemlich schnell kamen. Offensichtlich hatten wir Rückenwind, denn - darüber informierte uns der Pilot schon unterwegs – der Jumbo war 20 Minuten schneller in Frankfurt, als planmäßig vorgesehen. Nach einer Flugzeit vom ca. 11 Stunden und 30 Minuten, landeten wir um ca. 10:10 Uhr Ortszeit in Frankfurt.

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Jetzt warteten wir nur noch am vereinbarten Treffpunkt auf unser Taxi,

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das uns bei gelegentlichem Sonnenschein – fast südamerikanisch ;-) – nach Hause fuhr. Ein für uns sehr ereignis- und erlebnisreicher Urlaub in Brasilien und Paraguay ging damit zu Ende. Aber noch lange nicht vorbei. Noch lange werden wir davon zehren.

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An dieser Stelle auch noch einmal unser ganz herzliches Dankeschön an unsere Freunde Maria und Peter in Sao Paulo/Brasilien und unsere Freundin Fatima Vohs in Asuncion/Paraguay. DANKE für die sehr großzügige Gastfreundschaft und DANKE für die uns gewidmete viele Zeit, die vielen guten Gespräche und die wunderbaren gemeinsamen Erlebnisse :-) .

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In Brasilien, in dem Örtchen Sao Sebastian, im Krankenhaus

Montag, Januar 3rd, 2011

Schon einige Tage verspürte ich ein Kratzen im Hals. Das wuchs sich zu einem sehr schmerzhaften Brennen, Schluckbeschwerden, starkem Husten und Fieberschüben aus. Zwei Tage Selbstmedikation, mit Hustensaft, Paracetamol und Aspirin, brachten keinen Erfolg.

So bestand meine liebe Liebe sehr darauf, dass ich endlich zu einem Arzt gehe. Maria und Peter erkundigten sich. Da es der 1. Januar war, der auch in Brasilien ein Feiertag ist, hatte kein Arzt geöffnet.

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So fuhren wir, um ca. 11 Uhr morgens, ins ca. 15 km von Camburi entfernte Sao Sebastian, um ins dortige Krankenhaus zu gehen. Maria und Peter als portugiesische Dolmetscher mit dabei.

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Der stark “leidende” und etwas genervte Patient.

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Maria meldete mich und meine Beschwerden an und ich bekam die Patientennummer 105. Von einer Krankenschwester wurde mir Blutdruck und Fieber gemessen und meine genauen Beschwerden erfragt.

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Danach nahmen wir wieder in der Wartehalle Platz, wo ca. 15 andere Personen ebenfalls auf ihre Behandlung warteten.

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Während der Wartezeit, besuchte ich die Patiententoilette.

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Ein Händewaschen danach war nur mit Wasser möglich. Der Seifenspender war kaputt und der Handtuchspender leer.

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Nach nur ca. 15 Minuten Wartezeit, wurde meine Nummer 105 auf einem Display angezeigt. Gleichzeitig auch das Arztzimmer Nummer drei, in dem ich mich einzufinden hatte. Der freundliche brasilianische Arzt befragte mich nach meinen Beschwerden – Maria übersetzte -, hörte mich ab und schaute mir in den Hals. Was er genau diagnostizierte habe ich schon wieder vergessen.

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Auf jeden Fall verschrieb er mir diese Antibiotika, die ich – beide Medikamente – sieben Tage lang, alle acht Stunden einnehmen muss. Die Medikamente besorgten wir in der örtlichen Apotheke – Sonn- und Feiertags geöffnet -, Kostenpunkt 68 Real, das sind ca. € 31,–.

Die Behandlung kostete übrigens nichts. Mit diesen einfachen Krankenhäusern, stellt Brasilien eine kostenlose Grundversorgung der (überwiegend sehr armen) Bevölkerung sicher. Es gibt auch hochqualifizierte private Krankenhäuser, vorwiegend in den Großstädten. Dort muss selbstverständlich alles privat bezahlt werden.

Was die Hygiene angeht, möchte ich lieber in einem deutschen Krankenhaus operiert werden ;-) .

Aber ich war trotzdem sehr froh, dass mir hier so schnell und so freundlich geholfen wurde. Und schon einen Tag später ging es wieder aufwärts mit mir :-) .

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Silvester am Strand von Camburi

Sonntag, Januar 2nd, 2011

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So traumhaft irreal begann dieser wunderbare Silvestertag an der brasilianischen Atlantikküste, in Camburi. Das Bild habe ich kurz nach unserem Aufstehen gemacht. Blauer Himmel und strahlender Sonnenschein. Für ALLES, sagen meine liebe Liebe und ich: DANKE!!!

Irgendwie habe ich mir eine Angina oder ähnliches eingefangen. Schon zwei Tage bin ich fast nur im Bett. Aber die stimmungsvolle Silversterfeier am Strand, werde ich mir natürlich nicht entgehen lassen.

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Was uns Maria bei ihrem letzten Besuch in Deutschland eindrucksvoll schilderte, hatte sich so als Wunschbild in meinem Kopf festgesetzt, dass ich Silvester in Brasilien am Meer erleben wollte, ganz in weiß!

In Brasilien ist der Jahreswechsel das zweitgrößte Fest nach Karneval und gleichzeitig der Ehrentag von Yemanja, der Göttin des Meeres, was der Farbe weiß an diesem Tag eine besondere Bedeutung gibt, denn es ist die Farbe der Göttin und symbolisiert die weibliche Fruchtbarkeit. Daher wird sie besonders von den Brasilianerinnen geehrt. Weiß ist auch die Farbe der Kleidung an diesem Abend in Brasilien, denn es ist die Farbe die für Reinheit, Unschuld und Frieden steht.

Da es zur gleichen Zeit das Fest der Meeresgöttin ist, gibt es überall Blumen zu kaufen, die dann um Mitternacht ins Meer geworfen werden. Außerdem werden rote Kerzen, die für Glück in der Liebe stehen, weiße Kerzen für den Frieden und gelbe Kerzen für Geldsegen in den Strandsand gesteckt. Genau wie die Frauen in Spanien, Chile und Italien, sprechen die Brasilianerinnen der Farbe rot an diesem Abend eine große Bedeutung zu. Auch sie tragen rote Unterwäsche in der Hoffnung auf die große Liebe aber auch weiße verbunden mit der Hoffnung auf ein harmonisches Leben. Das Springen über sieben Wellen ist eine weitere Tradition, die Glück bringen soll und neben dieser gibt es noch viele mehr. Copyright © 2009 Hochzeitsfeuerwerk Onlineshop.

Und so überraschte ich meine liebe Liebe mit der spontanen Buchung unseres Brasilienurlaubs. Weißgekleidet diesen Silvesterbrauch mitzumachen, ein gemeinsamer Traum ging jetzt in Erfüllung.

Gegen 23.30 Uhr gingen wir zum Strand. Aus allen Straßen und Gassen strömten Menschen mit uns zum Strand, wo sich bereits eine große Menschenmenge eingefunden hatte. Ausgelassenes und erwartungsfrohes Stimmengewirr übertönte sogar das Meeresrauschen.

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Dem brasilianischen Brauch entsprechend, zündeten wir unsere Kerzen an.

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Eine Reihe junger und sehr nettter Brasilianer/Innen nahm uns mit in ihren Kreis auf. Es wurde ein Kreis um die eingegrabenen Kerzen gebildet. Die Hände mussten, wegen des “richtigen Energieflusses”, in einer bestimmten Art und Weise aufeinander gelegt werden.

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Dabei wurde sehr ausgelassen gefeiert und gesunden.

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Schließlich trat jeder Einzelne aus unserem Kreis nacheinander in die Mitte und brachte die guten Wünsche für sich und alle im Kreis befindlichen Personen zum neuen Jahr vor.

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Mit tosendem Jubel und einem gigantischen Feuerwerk, wurde um 24 Uhr das neue Jahr begrüßt. Es war schon ein erhebender Moment, das Silvesterfeuerwerk in den sich brechenden Wellen des Atlantiks spiegeln zu sehen.

Das Feuerwerk und der südamerikanische Jubel über das neue Jahr, wollten kaum enden.

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Ganz zum Schluss folgte dann das glücksbringende Springen über sieben Wellen. Dabei wurden auch die weißen Blumen, zu Ehren Yemanja, der Göttin des Meeres, von uns dem Meer übergeben.

In einem anderen Kulturkreis so Silvester zu erleben, war ein ganz besonderes Ereignis, das uns sehr berührt hat und das wir nie vergessen werden.

Wir gingen zwar irgendwann zu Bett, an Schlaf war aber überhaupt nicht zu denken. Die Brasilianer feierten, südamerikanisch ausgelassen und lautstark, bis in den frühen Morgen weiter. Erst um ca. acht Uhr morgens kehrte endlich Ruhe ein.

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