Archive for the ‘Schr’ Category

Das will ich auch haben: Garantiert mindestens 45 % mehr Umsatz, ohne neue Kunden

Donnerstag, Februar 24th, 2011

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Wohlgemerkt: Mindestens 45%, garantiert. Und das ohne einen einzigen zusätzlichen Kunden.

Da wäre ich doch einmal gespannt, wie Herr Dr. Marc-Wilhelm Kohfink aus einem einfachen Wohnzimmeranstrich bei Frau Meyer, mindestens 45% mehr Umsatz macht??

Spannend fände ich seine Methode auch z.B. im Metzgerladen. Oder nennt sich die “45%-Methode” vielleicht ganz einfach nur: “Darf´s ein bisschen mehr sein?” Wer weiß!

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Konsequenzen, ja oder nein? Ich gestehe: Ich habe abgeschrieben.

Donnerstag, Februar 24th, 2011

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Ich gestehe: In meiner Lehrzeit (1963-1965) habe ich Berichtshefte abgeschrieben!

 

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Damals mussten wir in unsere Berichtshefte Aufsätze über alle möglichen Tätigkeiten schreiben. Wenn ich mich richtig erinnere, war das je Woche ein Bericht/Aufsatz.

Als junger Mensch hat man natürlich besseres zu tun, als solche sinnlosen Aufsätze zu schreiben, die nachher sowieso keiner mehr ließt. Zur Zulassung zur Gesellenprüfung sind die vollständigen Berichsthefte allerdings Voraussetzung.

Was haben ganze Generationen von Lehrlingen gemacht? Sich die Berichtshefte der vorausgegangenen Prüflinge – manchmal für ein paar DM – besorgt und kurz vor der Gesellenprüfung den Inhalt der Hefte komplett abgeschrieben.

Ich gestehe, auch ich habe Berichte umfangreich abgeschrieben, um dadurch die Zulassung zur Gesellenprüfung zu erlangen. Muss ich jetzt zurücktreten, muss ich meinen Gesellenbrief oder gar meinen Meisterbrief zurück geben?

Konsequenzen, ja oder nein? Rücktritt, ja oder nein? So suche ich verzweifelt Antworten auf Fragen, die mir noch niemand gestellt hat.

Und so ich entschuldige mich hiermit fürsorglich in aller Form bei allen meinen Mitschülern, die die Zulassung zur Gesellenprüfung mit tatsächlich selbst geschriebenen Aufsätzen in ihren Berichtsheften erhalten haben.

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Bild meiner damaligen Gewerbeschulklasse. Der mit dem weißen Kreis gekennzeichnete Milchbubi, das bin ich.

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Ettikettenschwindel bei der “Kalbfleisch-Leberwurst”

Mittwoch, Februar 16th, 2011

Heute Mittag verspeiste ich zum Mittagessen ein Brötchen, dass ich mir zuvor mit Kalbsleberwurst aus einem Wurstdöschen bestrich. Bei dieser Gelegenheit las ich aus Langeweile, die Beschriftung auf dem Wurstdöschen einmal aufmerksam durch.

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Die Wurst nennt sich laut Dosenaufschrift “Kalbfleisch-Leberwurst“. Liest man die Inhaltsangabe der Zutaten auf der Rückseite des Wurstdöschens, stellt man allerdings erstaunliches fest.

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Die “Kalbfleisch-Leberwurst” besteht nur zu 15% aus Kalbfleisch! Überwiegend besteht diese angebliche “Kalbfleisch-Leberwurst” aus Schweinefleisch. Das soll einer verstehen? Was sich die Lebensmittelindustrie, mit gesetzlicher Billigung, alles erlauben darf. Unglaublich, finde ich!
 
Wenn ich einem Kunden einen neuen Fassadenanstrich verkaufe, kann er ja zu Recht davon ausgehen, dass seine Fassade tatsächlich mit wetterbeständiger Fassadenfarbe gestrichen wird. Analog zu dieser angeblichen “Kalbfleisch-Leberwurst” wäre, wenn die Fassade mit einer ungeeigneten und minderwertigen Farbe gestrichen würde.
 
Auf dem Etikett stünde zwar “Beste Fassadenfarbe”! In der kleingedruckten Spezifikation auf der Eimerrückseite und in unseren AGB´s, stünde aber geschrieben: “Inhalt: Fassadenfarbe (15%), Innendispersionsfarbe (85%)”. 

Beim ersten Regen wäre die “Beste Fassadenfarbe” abgewaschen und ich käme als Betrüger ins Gefängnis.

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Anonymes Schreiben an meine liebe Liebe, ohne Kommentar

Mittwoch, Februar 2nd, 2011

Eingegangen am 1. Februar 2011.

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Ergänzung am 27.09.2011

Heute war diese Anzeige in unserer Tageszeitung (BNN):

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Anzeige vom 27.09.2011 – Gratulation zum Bundesverdienstkreuz

So ähnlich hat das seinerzeit meine Frau auch gemacht. Ob unser Anonymus hier auch ein Briefchen schreibt.

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“Ich bin ein Star – holt mich hier raus!” ist Quotenkönig. Nicht zu fassen!

Montag, Januar 31st, 2011

Die RTL-Serie “Ich bin ein Star – holt mich hier raus!”, holte am vergangenen Samstag eine Rekordquote von über 33% Zuschaueranteil!

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Das war der heutige Bericht in den “Badischen Neuesten Nachrichten” (BNN) dazu.

Wenn das gute Unterhaltung ist, dann müsste z.B. “Die Lindenstraße” mindestens 20 Oscar bekommen. Ich fasse es nicht, wie viele Millionen Menschen diesen Müll anschauen. Aber vielleicht verstehe ich diese Art der “Unterhaltung” auch nicht. Ganz sicher, sogar!

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In dieser Kneipe blieb die Zeit am 22. Oktober 2010 stehen

Dienstag, Januar 25th, 2011

Am gestrigen Montag ging ich kurz zum Essen in eine Kneipe, in deren unmittelbaren Nähe ich einen Kundentermin hatte. Es war noch kurz vor 12 Uhr und ich war der einzige Gast. Auf allen Tischen lag die Speisekarte mit dem Tagesessen.

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Überschrift der Karte: “Mittagstisch vom 11. bis 22. Oktober 2010“.

Ist ja auch eine Menge Arbeit, die Karte wöchentlich neu auszudrucken ;-) . Vielleicht ist aber auch nur der Drucker seit dem 22. Oktober 2010 kaputt?

Irgendwie erinnerte mich das an den Film: “Und täglich grüßt das Murmeltier”.

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Heute um 7:45 Uhr: Morgendliche Idylle in der Tankstelle

Mittwoch, Januar 19th, 2011

Heute Morgen musste ich tanken. Beim Bezahlen im Kassenraum, sah ich ein idyllisches Stilleben.

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Ein Mann saß gemütlich am Tisch, spielte unaufgeregt am Geldautomat und ließ sich (um 7:45 Uhr!) eine Flasche Bier gut schmecken. Wahrscheinlich hat der Gute gerade Urlaub. ;-)

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malerdeck eröffnet Farbengroßhandel in Paraguay. Markteroberung aus Zentral-Südamerika

Donnerstag, Dezember 23rd, 2010

Bei unserem Abstecher nach Paraguay, zeigte uns Fatima Vohs Land und Leute. Dabei fiel mir sofort das supergroße Marktpotenzial auf: Fast alle Fassaden grau in grau!

Paraguay braucht jede Menge Maler und Farbe. Bevor aber die Maler hier richtig tätig werden können, brauchen sie natürlich Unmengen geeigneter Farbe.

Was lag also näher, als meine spontane  Idee eines marktbeherrschenden Farbengroßhandels in Paraguay, in die Tat umzusetzen. Fatima kennt sich bestens aus und hat einen sehr großen Freundes- und Bekanntenkreis. So habe ich Fatima nach einem Großhändler gefragt, der ausbaufähig ist und den ich übernehmen kann. Fatima wusste Rat.

Augenblicklich fuhren wir nach dem Ort Aregua. Kurz vor diesem Ort, ca. 20 km von der Hauptstadt Asuncion entfernt, liegt, an strategisch günstiger Stelle, meine neue Traumfirma!

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Schon das aussagefähige Firmenschild überzeugte mich sofort. Sehr schnell entschloss ich mich zum Kauf dieser ausbaufähigen Farbengroßhandlung. Von Zentral-Südamerika aus, wird ab sofort der gesamte südamerikanische Markt aufgerollt und ausgebaut werden.

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Flugs wurde das Firmenlogo angepasst! Jetzt brauchte ich noch einen geeigneten Statthalter/Geschäftsführer vor Ort, der den Markt exzellent kennt, in Verkauf und Marketing sattelfest ist und zudem fähig, mit mir den gesamten südamerikanischen Markt zu erobern.

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Ignazio wurde schnell der Mann meines Vertrauens. Dynamisch, pünktlich, weltoffen, zuverlässig, verkaufsstark und strategiesicher, wird er den Markt, zunächst in Paraguay und danach ganz Südamerika, glänzend bearbeiten.

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Unser momentanes Sortiment ist zwar etwas dürftig, dafür aber selbstverständlich noch bestens ausbaufähig!

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Um pünktlich liefern zu können, habe ich natürlich gleich ein landestypisches und infrastrukturmäßig angepasstes Lieferfahrzeug, samt zuverlässigem Fahrer, angeschafft.

Einer sehr erfolgreichen Südamerikaeroberung, zunächst von Paraguay aus, steht somit nichts mehr im Weg!

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DB schickt mir eine Statistik. Was soll die mir sagen?

Sonntag, Dezember 12th, 2010

Was will die DB mir damit sagen? Eine Statistik mit 10 Spalten. Was soll ich mit dieser Statistik anfangen, wo ist mein Kundennutzen?

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DB schreibt: Schwelle noch nicht erreicht, schreibt aber nicht, wie hoch die Schwelle ist

Sonntag, Dezember 12th, 2010

Die DB schreibt mir einen netten Brief und teilt mir mit, dass ich die Schwelle für einen Firmenkundenrabatt leider nicht erreicht habe.

Wie hoch bitte ist die Schwelle?

Oder soll ich mich durch zig kleingedruckte Internetseiten wühlen, um das heraus zu finden? Deshalb werde ich es leider nie erfahren.

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