Archive for the ‘Mitarbeiter’ Category

Schwarzarbeit! Konkurrenz im eigenen Betrieb!

Donnerstag, August 5th, 2010

In der neuesten Ausgabe des handwerk magazin, 08|2010, erschien jetzt der Bericht über einen von mir wegen Schwarzarbeit gekündigten Mitarbeiters. Darüber habe ich hier im Blog ausführlich berichtet.

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Den Artikel gibt es in Originalgröße hier als PDF: schwarzarbeit-handwerkmagazin.pdf

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Zufriedene Kundin schickt Trinkgeld für „Silke und Partner“ per Post.

Dienstag, Juli 27th, 2010

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Ist das nicht goldig? Gestern berichtete ich noch über das Superzeugnis von unserer Silke Busch. Heute ist nun ein Kuvert für Silke bei der Post. Eine zufriedene Kundin hat das Trinkgeld vergessen zu übergeben, entschuldigt sich dafür und schickt einige Scheine für „Silke und Partner“ mit.

Ich finde das wunderbar und bemerkenswert.

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Mitarbeiter wegen Schwarzarbeit fristlos gekündigt. Arbeitsgericht war anderer Meinung.

Freitag, Juli 16th, 2010

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Vor ein paar Tagen habe ich darüber berichtet, wie Kunden meine Mitarbeiter wegen Schwarzarbeit ansprechen. Dieses Mal der umgekehrte Weg. Hat sich zwar bereits im Januar zugetragen, aber durch die aktuelle Kundenansprache eines Mitarbeiters nach Schwarzarbeit, fiel mir dieser berichtenswerte Fall wieder ein.

Am 13.01.2010 besuchte ich eine Kundin, um mit ihr einen Ausführungstermin für die von Ihr im letzten Jahr avisierten Arbeiten zu besprechen. Allerdings waren die Arbeiten bereits ausgeführt. Durch einen meiner Mitarbeiter in Schwarzarbeit! Ich bin aus allen Wolken gefallen.

Der Mitarbeiter hat das seinerzeitige Gespräch mitbekommen und danach die Kundin – eine ältere und etwas unsichere Dame – aktiv angesprochen, ihn die Arbeiten schwarz machen zu lassen und sich so – sein Argument – die Mehrwertsteuer zu sparen. Nun habe ich einmal kalkuliert, was die Arbeiten offiziell bei malerdeck gekostet hätten, nämlich € 1960,00, inkl. Mehrwertsteuer. Der Schwarzarbeiter hat € 2550,00 verlangt und erhalten! Hammer!

Wie auch immer, solch ein Vertrauensbruch ist nicht zu tolerieren, weshalb ich den Mitarbeiter noch am gleichen Tag fristlos entlassen habe. Die Kündigung zur Information als PDF (fristlose-kuendigung.pdf). Wie hätten Sie reagiert?

Damit war die Geschichte aber leider nicht erledigt. Der Mitarbeiter hat fristgerecht Kündigungsschutzklage beim Arbeitsgericht erhoben. Beim Gütetermin hat er auf Nachfrage der Richterin die Schwarzarbeit unumwunden zugegeben.

Seine – und die seines Anwalts – Strategie war aber, die fristlose Kündigung dadurch auszuhebeln, dass er schließlich 10 Jahre im Unternehmen war, sich nichts hat zu schulden kommen lassen und bislang keine Abmahnungen erfolgt sind.

Unser – meine und die meines Anwalts – Hinweis auf die arbeitsvertragliche Vereinbarung, dass Schwarzarbeit, ohne Abmahnung zur fristlosen Kündigung berechtigt, stieß bei der Richterin auf wenig Gehör!

Auszug aus dem Arbeitsvertrag: „… Leistet der Mit-Unternehmer Schwarzarbeit, berechtigt dies malerdeck gmbh, ohne Abmahnung, zur fristlosen Kündigung…“

Jedenfalls wiegte die Richterin ihren Kopf zweifelnd hin und her und ließ mich wissen, dass für sie diese fristlose Kündigung nicht rechtens sei, da ja vorher nicht abgemahnt wurde. Natürlich wisse sie nicht, wie die Kammer später im Termin das sieht und entscheidet, aber die könnten das genau so sehen, vielleicht?!?

So wurde seitens der Richterin mir gegenüber ein Drohszenario aufgebaut. Motto: Entweder Du vergleichst Dich hier und jetzt oder Du gehst das hohe Risiko des Prozessverlustes ein und musst dann später noch viel mehr bezahlen. Da halfen die besten Argumente nichts.

Vergleichsvorschlag der Richterin war, dass die fristlose Kündigung in eine ordentliche Kündigung umgewidmet wird und ich bis Ende Januar (ca. drei Wochen) noch das Gehalt bezahle.

Ohnmächtig und wütend unterbrachen wir die Sitzung, um mich mit meinem Anwalt zu besprechen. Meine Emotionen kochten hoch. Das nutzte aber nichts. Letztlich wollte ich das durch die Richterin angedrohte Risiko des Prozessverlustes und der damit verbundenen, noch höheren, Kosten, nicht eingehen.

Also schloss ich, mit zwei Fäusten in der Tasche, diesen „Vergleich“! Selbstredend, dass auch noch ein wohlwollendes Arbeitszeugnis mit der Note zwei auszustellen war.

Was soll man dazu noch sagen? In einem solchen Fall ist doch die Vertrauensbasis total zerrüttet. Eine Abmahnung hätte es erst sein müssen. Ich fasse es nicht. Danach hätte ich künftig mit Argusaugen auf der Lauer liegen müssen, um eine erneute Schwarzarbeit zu beweisen. Nie wäre mir das gelungen, denn der Mitarbeiter hätte schon dafür gesorgt, dass nichts mehr ans Tageslicht kommt.

Außer Spesen nichts gewesen? Doch, zusätzlich Anwaltskosten und die drei Wochen Gehalt noch bezahlt. 

Zu diesem Fall schrieb mir ein Kollege:

Lieber Herr Deck,

grämen Sie sich nicht zu sehr.

Es ist an allen deutschen Arbeitsgerichten dasselbe, ich bin seit 4 Jahren ehrenamtlicher Richter am Arbeitsgericht xxxxx und die Methode der vorsitzenden Richterinnen und Richter ist aller Kammern dieselbe:

Im Gütetermin wird bereits versucht einen „Vergleich“ herbeizuführen, indem allen Seiten signalisiert wird, dass sie ein erhebliches Risiko eingehen, wenn sie es zum Kammertermnin kommen lassen. (Ein Vergleich erfordert für den Richter kaum Arbeit, während er für ein Urteil ausführlich begründen muss).

Im Kammertermin passiert dann dasselbe wieder: Beide Parteien werden in Unsicherheit gewogen, was den Ausgang des Prozesses angeht und letztlich „einigen“ sich die Parteien fast immer auf einen Vergleich. Das heisst dann in der Regel, dass der Arbeitgeber noch „etwas raus tuen muss“.

Traurig aber wahr und auch mir gelingt es so gut wie nie, eine eindeutige Aussage herbeizuführen, die einer der Parteien tatsächlich „Recht“ spricht…

Also sollte man bei jeder fristlosen Kündigung (die NIE vor Gericht durchgeht), immer „hilfsweise fristgerecht“ kündigen… So entgeht man der großen Gefahr des „Annahmeverzuges“ ein wenig und muss nicht ganz so viele Monate das Gehalt nachzahlen… 

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Mitarbeiter wird vom Kunden gefragt, ob er auch schwarz bei ihm arbeitet.

Mittwoch, Juli 14th, 2010

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Es kommt zwar nicht oft vor, aber heute war es wieder einmal so weit. Einer meiner Mitarbeiter wurde vom Kunden um Schwarzarbeit angegangen. Selbstverständlich hat er das abgelehnt.

Mich ärgert es, wenn Kunden meine Mitarbeiter nach Schwarzarbeit fragen. Am liebsten würde ich die Kunden jeweils zur Rede stellen. Aber dann ist es vielleicht nicht mehr mein Kunde. Ein Dilemma.

Anfang des Jahres bin ich einem Mitarbeiter auf die Schliche gekommen, der von sich aus eine Kundin aktiv auf Schwarzarbeit angesprochen und dort auch ausgeführt hat. Den Mitarbeiter habe ich fristlos entlassen. Natürlich trafen wir uns vor dem Arbeitsgericht wieder. Das ist eine längere Geschichte, über die ich später noch berichten werde.

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Bewerbung als Malergeselle!

Freitag, Juni 11th, 2010

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Diese Bewerbung um einen Arbeitsplatz als Malergeselle, habe ich vor drei Tagen per Email erhalten.  Kein Kommentar!

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Mitarbeiter verursachen mir erneut Gänsehaut. Tolles Team!

Mittwoch, Juni 2nd, 2010

Mitte Mai sind meine Frau und ich für fünf Tage nach Malta geflogen. Am Tag vor dem Abflug war ich bis um 23:00 Uhr im Büro um noch einige Dinge zu erledigen und vorzubereiten.

Mittwochmorgens waren wir schon um 6:00 Uhr per Taxi auf dem Weg zum Flughafen. Zu diesem Zeitpunkt habe ich noch ein paar SMS mit Arbeitsinformationen an Mitarbeiter geschickt. Kurz nach 7:00 Uhr fiel mir noch ein weiterer Punkt ein, den ich meinen Mitarbeitern mitteilen wollte. Also rief ich meinen dienstältesten Mitarbeiter, Dieter Herrmann, an und wollte ihm noch ein paar Einzelheiten erklären.

Dieter Herrmann unterbrach mich sofort und ließ mich gar nicht zum Reden kommen: „Chef, was machst Du uns mit deinen SMS verrückt? Gehe Du in Urlaub und erhole Dich die fünf Tage. Du brauchst Dich um nichts zu kümmern. Wir haben hier alles im Griff!“, hörte ich ihn sagen.

Vor Stolz und Freude über ein so wunderbares Mitarbeiterteam bekam ich eine Gänsehaut und bekomme sie noch immer, wenn ich daran denke.

Vielen Dank an alle meine Mitarbeiter für die tolle Zusammenarbeit!

Dieter Herrmann heute 38 Jahre bei malerdeck!

Dienstag, Juni 1st, 2010

Ein seltenes Ereignis in der heutigen Zeit: 38 Jahre am Stück in einem einzigen Unternehmen. Das hat unsere große Stütze und gleichzeitig dienstältster Mitarbeiter, Dieter Herrmann, am heutigen Tag geschafft.

Lieber Dieter, dazu meinen herzlichen Glückwunsch, aber auch gleichzeitig meinen Dank für die vielen Jahre Deiner wertvollen Mitarbeit. 

Einfach unglaublich, was ich mit Bewerbern erlebe. Wollen die wirklich arbeiten?

Samstag, Mai 22nd, 2010

Am Montag dieser Woche rief ein männlicher Bewerber (Maler- und Lackierermeister) an um zu fragen, ob ich Leute einstelle. Habe ich bejaht. Der Bewerber hat danach angekündigt, seine Bewerbungsunterlagen herzuschicken. Bis heute sind die nicht eingegangen. Bin ich zu ungeduldig?

Am Donnerstag dieser Woche rief ein ebenfalls männlicher Bewerber (Maler- und Lackierermeister) an um zu fragen, ob ich Leute einstelle. Sofort Gesprächstermin für heutigen Samstag, 11 Uhr, vereinbart. Er ist nicht gekommen und hat auch nicht abgesagt. Sein Handy hat er abgestellt, so dass ich ihn nicht erreichen und nach seinem Fernbleiben fragen konnte.

Ist das eigentlich noch normal? Für mich ist das assimäßig!

Wir lieben unsere Kunden und unsere Kunden lieben uns!

Freitag, Mai 21st, 2010

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Gestern hatte ich beschrieben, wie meine Mitarbeiter von den Kunden gelobt werden. Beim dem gestern beendeten Auftrag bei einem Kundenehepaar, das mir gegenüber schon voll des Lobes war, haben meine Mitarbeiter beim Verabschieden diese sympathische Anerkennung erhalten. Auf meine Mitarbeiter bin ich alle mächtig stolz.

Wobei die Größenordnungen der abgebildeten Steinmännchen, in etwa ;-), figürlich die beim Kundenehepaar arbeitenden Mitarbeiter darstellen. Dazu fällt mir nur noch ein: Wir lieben unsere Kunden und unsere Kunden lieben uns!

Auf meine Mitarbeiter bin ich sehr stolz!

Donnerstag, Mai 20th, 2010

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Gestern beendeten meine Mitarbeiter einen Auftrag bei einem Kunden. Heute Morgen zeigte mir mein Mitarbeiter diesen, mit einem erklecklichen Trinkgeld bestückten, Umschlag. 

Als ich das sah, bekam ich vor Freude eine Gänsehaut. Da hat sich ein Kunde für meine Mitarbeiter die Mühe gemacht, einen Umschlag zu gestalten und den auszudrucken. Ich finde das toll.

Ganz stolz erzählte mein Mitarbeiter, wie zuvorkommend und freundlich diese Kunden waren. Täglich Kaffee und süße Stückchen zählten zur Mitarbeiterbetreuung. Und natürlich waren die Kunden sehr zufrieden mit den Arbeiten und ließen mir ausrichten, dass in naher Zukunft der nächste Auftrag folgen wird.

Unmittelbar danach besuchte ich ein Kundenehepaar, bei dem wir heute mit den Arbeiten fertig werden. Auch diese Kunden waren voll des Lobes für meine Mitarbeiter. Sehr freundlich und höflich, dazu sauber und gewissenhaft, sei die Abwicklung der Arbeiten gewesen. Und sie empfehlen uns überall weiter.

Für alle meine Mitarbeiter freue ich mich über dieses Lob. Auf diese wunderbare Truppe bin ich sehr stolz! Mit diesem tollen Gänsehautfeeling, bei so viel Lob und Anerkennung, kann von mir aus jeder Morgen beginnen.