Archive for April 18th, 2011

Nur eine schnelle Unterschrift für die Arbeitsagentur?

Montag, April 18th, 2011

blog-vor-buerotuer.jpgVor fünf Minuten hat es geläutet. Vor der Tür stand ein südländischer Typ in Sakko, Hemd, Hose. Eigentlich eine gepflegte Erscheinung. Bis auf seine fehlende Rasur. Ich öffnete und ohne eine Begrüßung seinerseits, entspann sich genau folgender Dialog:

Ich: „Guten Tag.“

Er: „Du haben Arbeit?“

Ich: „Sind Sie Maler?“

Er: „Nein. Ich Helfer.“

Ich: „Wir benötigen keine Helfer.“

Er (zieht ein Stück Papier aus der Tasche): „Du mir unterschreiben!“

Ich: „Ich unterschreibe nichts. Auf wiedersehen.“

Und schloss die Tür. Nicht ohne mir noch zwar unverständliches, aber vom Tonfall her unfreundliches Gebrabbel anhören zu müssen.

Auf mich machte das nicht den Eindruck einer Arbeitssuche. Eher kam mir das vor, wie ein Ausflug durch das hiesige Industriegebiet. Um überall zu läuten, um so ziemlich schnell viele Unterschriften als angeblichen Bewerbungsnachweis einzusammeln.

.

Lernen Sie von den Meistern: Gelassenheit ist …

Montag, April 18th, 2011

Lernen Sie von den Meistern: Gelassenheit ist …

blog-gelassenheit.jpg

Hier eine Sammlung von Meister-Schüler-Gesprächen aus Taoismus, Zen-Buddhismus, Islam, Judentum und Neuem Testament.

… den anderen sehen

Ein Schüler kam zum Meister: „Ich will euer Diener werden. Was muss ich tun?“
Meister: „Wenn du das ,Ich‘ weglässt, ergibt sich dein Dienen von selbst.“

… alles loslassen

Schüler: „Ich bin zu euch gekommen mit nichts in den Händen.“
Meister: „Dann lass es sofort fallen.“
Schüler: „Wie kann ich das fallen lassen? Es ist nichts!“
Meister: „Dann musst du es eben weiter mit dir herumtragen.“

… auf die Stille lauschen

Der Meister schweigt. Schüler: „Was sollen deine Jünger aufzeichnen, wenn du nicht redest?“
Meister: „Redet denn der Himmel? Und doch gehen die Jahreszeiten ihren Gang, und alles Leben entsteht.“

… den Sonnenaufgang erleben

Schüler: „Was kann ich tun, um die Welt zu retten?“
Meister: „Trage dazu bei, dass morgens die Sonne aufgeht.“
Schüler: „Aber was nützen dann all meine Gebete und all meine guten Taten?“
Meister: „Sie helfen dir, wach zu sein, wenn morgens die Sonne aufgeht.“

… das Herz spüren

Schüler: „Bewegt sich die Fahne oder bewegt sich der Wind?“
Meister: „Keines von beiden. Wenn du die Fahne betrachtest, bewegt sich dein Herz.“

… den Alltag leben

Schüler: „Meister, was ist der richtige Weg?“
Meister: „Der alltägliche Weg ist der richtige Weg.“
Schüler: „Kann man diesen Weg erlernen?“
Meister: „Je mehr du lernst, umso mehr kommst du vom Weg ab.“

… vereinen statt trennen

Schüler: „Es gibt 2 Arten von Menschen: die Pharisäer und die Zöllner. Aber woran erkenne ich die Pharisäer?“
Meister: „Einfach daran, dass sie zwischen Pharisäern und Zöllnern unterscheiden.“

… vergeben

Schüler: „Unser Mitschüler hat sich eines ernsten Vergehens schuldig gemacht. Wir warten nun schon lange, dass du ihn endlich bestrafst. Wir können nicht übersehen, was passiert ist. Schließlich hat Gott uns Augen gegeben.“
Meister: „Ja. Und Augenlider.“

… nach innen sehen

Schüler: „Wann bricht die Herrschaft Gottes an?“
Meister: „Sie bricht nicht so an, dass du sie sehen kannst und sagen: Hier ist sie! Sie ist bereits inwendig in dir.“

… lieben

Schüler: „Was muss ich tun, um das ewige Leben zu erreichen?“
Meister: „Liebe dich selbst und genauso deinen Nächsten.“

… handeln

Schüler: „Die Tochter meines Bruders ist schwer erkrankt. Rund um die Uhr braucht sie Pflege. Wie kann Gott das zulassen? Warum tut er nichts dagegen?“
Meister: „Er tut etwas dagegen. Er hat dich geschaffen.“

aus: simplify your life, Ausgabe März 2001

Mit freundlicher Genehmigung des Orgenda Verlag. Quelle: simplify-Newsletter.

Vorsicht bei Subunternehmern. Entsendegesetz gegen Insolvenzgesetz

Montag, April 18th, 2011

„Kollegen, seid gewarnt!“ So beginnt der in der MAPPE 02/11 abgedruckte Leserbrief von Hilmar Steinert.

Weil sein Subunternehmer, eine Fliesenlegerfirma keinen Lohn bezahlte, musste mein Kollege Steinert den Lohn von € 17.000 direkt an die 12 Mitarbeiter des Subunternehmers bezahlen. Nach ca. 1,5 Jahren meldete der Subunternehmer Konkurs an. Durch das Insolvenzanfechtungsgesetz, forderte der Insolvenzverwalter jetzt von Steinert die € 17.000 noch einmal an.

Und unglaublich: Der Insolvenzverwalter bekam Recht und Kollege Steinert musste den Betrag an den Insolvenzverwalter zurück bezahlen. Den Lohn von € 17.000 also doppelt bezahlt! Das verstehe, wer will! Ich jedenfalls nicht. Steiner will jetzt vor dem BGH klagen. Dazu wünsche ich ihm viel Glück und 100%-igenErfolg!

 blog-vorsicht-bei-subunternehmern.jpg

Hier der Leserbrief von Hilmar Steinert.

Ähnliches ist mir vor kurzem auch passiert und ich musste mir per Urteil zugesprochenes Geld an den Insolvenzverwalter zurückzahlen.

.