Archive for April 12th, 2011

Biblische Tipps zum Umgang mit Enttäuschungen

Dienstag, April 12th, 2011

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1. Mose-Strategie: Guck auf den Boss

Gott spricht aus dem brennenden Dornbusch zu Mose und beauftragt ihn: „Führe mein Volk heraus aus Ägypten!“ Als Moses zögert und nach dem Namen Gottes fragt, erhält er zur Antwort: „Ich will mit dir sein.“ Im Wissen darum, dass Gott hinter ihm steht, führt Moses von da an sein Volk gegen alle Widrigkeiten.

simplify-Rat: Machen Sie sich klar, für wen Sie arbeiten. Enttäuschungen lassen sich besser ertragen, wenn Sie klar wissen, wem oder was Ihr Engagement letztlich gilt. Ist es der unfähige Chef, der sich auf Kosten seiner Mitarbeiter profiliert, oder sind es die Menschen, die von dem Produkt profitieren werden? Ist es der ermüdete Pfarrer Ihrer Gemeinde, oder sind es die Kinder und Jugendlichen, die sich im Pfarrheim versammeln?

2. Mose-Strategie: Bleib auf dem Weg

Während der unendlich langen 40 Jahre auf dem Weg durch die Wüste vergessen die Israeliten häufig, wer sie aus der Sklaverei befreit hat. Dennoch hält Mose an seiner Sendung fest.

simplify-Rat: Erwarten Sie keine Dankbarkeit. Dass Sie für Ihr Engagement nicht immer Dank ernten, hat meist einen einfachen Grund: Viele Menschen schämen sich vor dem, der ihre Probleme kennt. Tun Sie weiterhin Gutes – weil es Ihr Auftrag ist und es gut für Sie ist, sich selbst treu zu bleiben. Machen Sie es wie Gott und Mose: Sehen Sie weiterhin das Gute in den Menschen, auch wenn Sie von ihnen enttäuscht oder verletzt werden.

3. Mose-Strategie: Träume groß

Als Mose mit Gottes 10 Geboten vom Berg Sinai herabsteigt, entdeckt er, dass sich die Israeliten als Götterstatue ein goldenes Kalb modelliert haben – und damit gegen das ausdrückliche Verbot verstoßen haben, sich von Gott ein Bildnis zu machen. Mose wird zornig und zerschmettert die Tafeln. Nach einer jüdischen Überlieferung, so Kushner, hebt Mose die Scherben anschließend auf und bewahrt sie gut auf.

simplify-Rat: Wagen Sie Visionen. Trauen Sie sich, beruflich wie privat Großes von Ihrem Leben zu erwarten. Investieren Sie Zeit und Energie, damit Ihre Träume wahr werden.

Nehmen Sie Abschied von nicht realisierbaren Träumen. Es ist bitter, wenn sich keine Kinder anmelden, die Partnerschaft zum Schlachtfeld geworden ist, die mühsam aufgebaute Firma Konkurs geht oder eine Krankheit alle Pläne zunichte macht. Aber lassen Sie Ihr Leben nicht von Ihren Träumen tyrannisieren. Wenn ein Wunsch endgültig gescheitert ist, stehen Sie zu der neuen Situation. Ein Paar, das seinen Kinderwunsch begraben muss, baut das Kinderzimmer zu einem Gästezimmer um. Geben Sie die Ausrüstung weg, wenn Sie wegen Ihrer Rückenprobleme nicht mehr Ski fahren können.

Stehen Sie zu Ihren zerbrochenen Träumen. Bewahren Sie aber wie Mose ein paar Scherben auf. Streichen Sie Lebensabschnitte, die in Enttäuschungen endeten, nicht aus Ihrer Biografie. Nur wenn Sie auch zu Ihren schmerzhaften Erinnerungen stehen, können Sie sich neu orientieren. Wagen Sie trotz der Enttäuschung neue Träume.

Diese und weitere anregende Gedanken finden Sie in: Harold S. Kushner, „Vom Glück im Unglück“.

Autor: Werner Tiki Küstenmacher

Mit freundlicher Genehmigung des Orgenda Verlag. Quelle: simplify-Newsletter

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Mit Pater Anselm Grün auf einer Veranstaltung in Friedrichshafen

Dienstag, April 12th, 2011

„Er ist der bekannteste Mönch Deutschlands“, schrieb die Bild-Zeitung über Pater Anselm Grün. Über 300 Bücher hat der bekannte Benediktinerpater bisher geschrieben. Einige davon habe ich mit Begeisterung verschlungen.

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Anselm Grüns Tätigkeit als Referent umfasst pro Jahr im Durchschnitt etwa 200 Vorträge im In- und Ausland. Gelegentlich ist er auch im Fernsehen zu sehen, wie zum Beispiel in der Sendung von Reinhold Beckmann oder im Nachtstudio des ZDF (Quelle: Wikipedia)

Als Cellerar der Abtei Münsterschwarzach ist Pater Anselm Grün für die finanzielle Grundlage der 20 Abtei-Betriebe (Gymnasium, Buchhandlung, Metzgerei, Bäckerei, Goldschmiede, Autowerkstatt, Verlag, Druckerei, Gästehaus, Recollectio-Haus, Landwirtschaft etc.) sowie für die Sicherung der Missionsarbeit verantwortlich. Seine erfolgreiche schriftstellerische Tätigkeit trägt zum Unterhalt der Abtei erheblich bei. Dabei zeichnet ihn eine große persönliche Anspruchslosigkeit aus: „Seine Bücher haben Millionenauflagen, er könnte sehr reich sein, aber er braucht für sich keine 50 Euro Bargeld im Monat.“ (Quelle: Wikipedia)

Nun hatte ich am Freitag, den 8. April 2011, Gelegenheit, Pater Anselm Grün persönlich zu treffen. Auf der KIT der Stuckateure, war Anselm Grün Referent und ich hörte ihm begeistert zu. Bei der gleichen Veranstaltung hielt auch ich zwei Vorträge.

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Werner Deck mit Pater Anselm Grün

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