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Gute Fahrzeugwerbung? Große Handynummer, kleiner Firmenname

Donnerstag, Juli 28th, 2011

Da wird offensichtlich viel telefoniert. Auf der Heckseite stehen sogar zwei Handynummern. 

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Zwei Handynummern auf der Fahrzeugrückseite

Die Handynummer ist das größte Element auf der Fahrzeugseite. Firma und Leistungen sind sehr klein und kaum lesbar.

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Warum ist die Handynummer so wichtig?

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Echte simplify-Tipps: 5 Minuten für Ihr Wohlfühl-Zuhause

Donnerstag, Juli 28th, 2011

Echte simplify-Tipps: 5 Minuten für Ihr Wohlfühl-Zuhause

blog-aufraumen-ordnung-unordnung-28072011.jpgDie meisten Menschen schätzen ein gepflegtes Zuhause. Und stöhnen darüber, dass sie nicht genügend Zeit haben, um ihr Daheim tipptopp zu halten. Das Problem: Je mehr Ecken „Putz mich!“ und „Räum mich auf!“ rufen, umso aussichtsloser erscheint das Unterfangen. So können Sie in nur 5 Minuten zwischendurch Ihren Wohlfühlfaktor steigern – maximaler Effekt mit wenig Aufwand.

Putzen

5 Minuten für bessere Aussicht: Putzen Sie das Fenster, das nach Süden zeigt und am stärksten von der Sonne beschienen wird.

5 Minuten für ein sauberes Äußeres: Befreien Sie die Oberfläche des Kühlschranks und der Küchenschränke von Fingerabdrücken und Spritzern. Benutzen Sie ein feuchtes Stück Küchenrolle mit etwas Geschirrspülmittel an einer Ecke. Besonders verschmierte Stellen behandeln Sie mit dieser Ecke und wischen mit einem feuchten Stückchen Küchenrolle nach.

5 Minuten für Anfassstellen: Gehen Sie durch alle Räume und wischen Sie mit einem feuchten Lappen (eine Ecke mit Geschirrspülmittel) alle Tür- und Fenstergriffe ab. Vermutlich haben Sie auch noch Zeit für alle Lichtschalter.

5 Minuten für eine gut gelaunte Heimkehr: Wischen Sie die Wohnungstür von außen ab und saugen Sie Ihre Schuhmatte.

5 Minuten für den gemütlichen Abend: Saugen Sie das Sofa und schütteln Sie die Sofakissen auf. Wenn das Sofa gerne als Ablage missbraucht wird, alles aufräumen, was nicht dorthin gehört.

5 Minuten für Ihre Bücher: Räumen Sie 1 Regalmeter aus. Das Brett mit einem leicht feuchten Tuch abwischen und – bei einem Holzregal – nach dem Trocknen Politur aufbringen. Bücher nicht wischen, sondern am offenen Fenster immer 2 Bücher fest aneinanderschlagen. Danach in Sachgruppen einordnen.

5 Minuten für die Kunst: Fahren Sie mit einem Staubtuch über alle Bilderrahmen.

Liegengebliebenes

5 Minuten für Ihr Auftreten: Schauen Sie alle Schuhe durch, ob sie zum Schuster müssen. Wenn Sie noch weitere 5 Minuten investieren können: Nehmen Sie sich 1 Paar (Ihr liebstes, am häufigsten getragenes oder am stärksten vernachlässigtes) für eine Generalreinigung vor.

5 Minuten für einen leeren Schmutzwäschekorb: Waschen Sie im Waschbecken von Hand die wenige Wäsche, die Sie nicht in die Maschine stecken können, weil sie zu stark färbt oder zu empfindlich ist. Diese Teile liegen oft ewig in der Schmutzwäsche und geben Ihnen das Gefühl, nie mit der Wäsche fertig zu sein.

5 Minuten für Ihre Schönheit: Bügeln Sie Ihr/e Lieblingsbluse/-hemd. Auch wenn Sie den restlichen Bügelberg unangetastet lassen: Sein Anblick wird Sie nun weniger stören.

5 Minuten gegen den Müll: Leeren Sie alle Abfalleimer und Papierkörbe aus, auch diejenigen, die noch nicht voll sind. So verhindern Sie Geruchs- oder gar Schimmelbildung und ersparen sich im Wohn- und Schlafzimmer den Anblick halb voller Körbe mit gebrauchten Taschentüchern etc. Statten Sie die Eimer mit Abfalltüten aus.

Ordnung

5 Minuten, die Zeit sparen helfen: Falten Sie T-Shirts, Pullover etc., die unordentlich in einer Schublade liegen. So bleibt die Kleidung „glatt“, Sie ärgern sich das nächste Mal nicht mehr über die Unordnung und finden das gewünschte Stück schneller.

5 Minuten für Accessoires: Räumen Sie auf dem Nachtkästchen herumliegende Schmuckstücke an ihren Platz. Falls Ihre Schmuckschatulle überquillt: Verwenden Sie eine Küchenbox oder sonst eine Schachtel.

5 Minuten für ein aufgeräumtes Bad: Bringen Sie möglichst alles, was an Tuben und Fläschchen herumsteht, im Badezimmerschränkchen unter. Nicht genug Platz? Entsorgen Sie, was Sie seit 1 Jahr nicht mehr benutzt haben.

5 Minuten für Kummerecken: An typischen Stellen in einer Wohnung (Fensterbrett, Küchenarbeitsfläche, Schlafzimmer) sammeln sich Dinge an, die sonst keinen rechten Platz haben. Sprechen Sie mit Ihrem Partner über 1 notorisch unordentliche Ecke. Einigen Sie sich, wo die einzelnen Dinge ihren Platz finden sollen, und räumen Sie die gleich dorthin.

Autor: Werner Tiki Küstenmacher

Mit freundlicher Genehmigung des Orgenda Verlag. Quelle: simplify-Newsletter

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Neuer Tagesrekord: 2.944 Klicks/Besuche auf diesem Blog, am 27. Juli 2011

Donnerstag, Juli 28th, 2011

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Am 27. Juni: 2.944 Klicks/Besuche 🙂

Vielen Dank, liebe Blog-Leser/innen 🙂

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In 27 Jahren, kommen beim Laufen so einige Kilometer zusammen

Mittwoch, Juli 27th, 2011

Zu diesem Artikel inspirierte mich mein Freund und Kollege Volker Geyer. In seinem Blog schrieb er: In Laufschuhen unterwegs: Über 30.000 Kilometer in 21 Jahren. Damit hat er mich neugierig gemacht, wie viele Kilometer ich denn bisher so gelaufen bin. 

Genau wie Volker Geyer, kramte ich meine alten Lauftagebücher hervor. Als die da so alt und zerfleddert vor mir lagen, kamen natürlich auch alte Lauferinnerungen hoch.

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Meine alten Lauftagebücher

Mit dem Laufen habe ich im Juli 1984 begonnen. Vorher war ich viele Jahre aktiver Fußballspieler. Ein Kreuzbandriss und Meniskusschaden, 1983 operiert, machten jedoch meiner „hoffnungsvollen Kariere“ ein Ende. 

Ein guter Freund motivierte mich damals, mit ihm Waldläufe zu beginnen. Zunächst verabredeten wir uns nur sehr unregelmäßig zum Waldlauf. Mein Freund lief damals schon Marathon und trainierte entsprechend. Dabei konnte ich natürlich nicht mithalten. 

Durch meinen sportlichen Bewegungsdrang, steigerte ich langsam die Anzahl und Länge der Waldläufe. Und mit einem Auge schielte ich bereits auf die Teilnahme an einem Marathonlauf. Das sollte aber noch ein paar Jahre dauern. Denn im Dezember 1985, wurde ich noch einmal am Meniskus operiert. 

Aber dann. Mit entsprechendem Trainingsaufbau, lief ich meinen ersten Marathon im September 1987. Es war der 20.September und ein unglaublich heißer Tag, der heißeste Tag des Jahres, eine echte Laufhölle. Meine Zeit war damals 4:32:19 Stunden. Zu allererst war ich einmal froh, die 42 Kilometer hinter mich gebracht zu haben. 

Meinen letzten Marathonlauf lief ich dann 1992. Damit wollte ich die Marathonlauferei auch beenden. Meine Bestzeit lag bei 3:45 Stunden.

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Mein letzter Marathonlauf

1993 war ich dann zu einem Seminar mit dem Thema „Kreativität und Höchstleistung“, bei Dr. Ulrich Strunz und Dr. Michael Spitzbarth im Schindlerhof in Nürnberg. Die Botschaft ganz kurz zusammen gefasst: „Denken, Bewegung, Ernährung“. 

blog-pulsuhr-27072011.jpgEine wichtige Botschaft und nachhaltiger Lerneffekt dieses Seminars war u.a.: Tägliches Laufen ist für die Gesunderhaltung sehr wichtig. Aber nicht in der Sauerstoffschuld hechelnd durch die Gegend rennen. Nein, gemütlich im 130-er Puls und ohne Anstrengung, bekommt Körper, Geist und Seele sehr viel besser.

Seit dieser Zeit laufe ich fast täglich. Nicht mehr nach der Stoppuhr und nach Kilometern, sondern lediglich nach meinem Wohlgefühl und dem richtigen Puls. 

Von Montag bis Freitag starte ich morgens um ca. 6:00 Uhr und laufe 30 Minuten. Dabei genieße ich, die sich täglich wechselnde Natur zu beobachten, habe meinen Hund dabei, entspanne mich sehr gut und habe so einen blendenden Start in den Tag. 

 

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Ach ja, die Kilometer. In den 27 Jahren, sind bisher so ca. 36.000 Kilometer laufend zusammen gekommen.

PS: Seit ca. zwei Wochen habe ich starke Achillessehnenbeschwerden und darf deshalb ärztlicherseits, auch noch die nächsten zwei Wochen, nicht laufen 🙁 . Danach hoffe ich wieder auf einen aktiveren Start in den Tag.

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Das sieht man selten: Vorschriftsmäßiges Gerüst. Großes Kompliment an den Kollegen Maler Ott

Mittwoch, Juli 27th, 2011

Gestern war ich bei einem Kundentermin. Am Nachbarhaus stand ein Gerüst und es werden Malerarbeiten durchgeführt.
 
Schon oft habe ich hier im Blog über lebensgefährliche Gerüst berichtet. Dieses Gerüst ist erstklassig, vorbildlich und entspricht genau den berufsgenossenschaftlichen Vorschriften. Kompliment an  meinen Kollegen, Maler Ott aus Karlsruhe.

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Vorschriftsmäßiges Gerüst des Kollegen Maler Ott

Vor dem Gebäude standen zwei Malerfahrzeuge. Immer wieder bin ich etwas traurig, wie wenig Handwerker mit ihren Firmenfahrzeugen auf sich aufmerksam machen. Der Kollege Ott hat ein gutes Logo, das aber nur sehr klein auf seinem Auto klebt.

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Logo nur ganz klein auf dem Auto

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Wie ein Malermeister Kundenumfragen clever nutzt

Mittwoch, Juli 27th, 2011

Das schreibt der Fachverlag Marketing & Trendinformationen über malerdeck.

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Und hier geht es zum praktischen Beispiel.

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Viel-Angebots-Billigpreis-Abfrager und das wegen einer Mini-Arbeit

Mittwoch, Juli 27th, 2011

Meine Sekretärin schickte mir diese Nachricht eines Anrufs, der am vergangenen Samstag auf unserem Anrufbeantworter war.

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Die Telefonnotiz des Anrufs 

Am Montagmorgen um 08:30 Uhr, rief ich den Herrn an und nannte ihm unsere Konditionen:

Die Arbeiten können wir diese Woche noch ausführen. Abrechnung nach Zeit- und Materialaufwand. Dabei nannte ich ihm die entsprechenden Stundensätze.

Zwischenzeitlich hätten sich in der Familie weitere Überlegungen ergeben, der Streichputz an Decke und Wände wird vom Auftraggeber selbst ausgeführt, sagte er mir. Er bedankte sich für meine Information. 

Gleichzeitig erzählte er mir, dass er seit Freitag schon ein Angebot habe und jetzt noch auf zwei weitere Angebote (Besuche der Malermeister) wartet. Das sei ja normal und er würde sich gegen Montagabend wieder bei mir melden. Das „normal“ wurde von mir nicht kommentiert und wir verabschiedeten uns beiderseits freundlich. 

Dass sich Kunden bei verschiedenen Unternehmen nach Preisen erkundigen, finde ich in Ordnung. Wegen einer solchen Miniarbeit aber gleich vier Firmen anzurufen, empfinde ich schon als etwas ungewöhnlich. Drei meiner Kollegen sind sogar zur Besichtigung vor Ort hingefahren. Eigentlich eine Zumutung. Das hat mich dann doch schon sehr gewundert.

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Wegen einer Kleinigkeit, solch ein Aufwand

Übrigens: Natürlich hat der Herr nicht, wie er es mir versprach, am Montagmittag angerufen. Das passt ins Bild.

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Immer öfters: Die Frage nach Franchise-Partnern vor Ort. Opti-Maler-Partner

Montag, Juli 25th, 2011

Immer öfter werde nach Franchise-Partnern vor Ort gefragt. So auch heute wieder. Vernünftige Malerbetriebe sind eben überall gefragt!

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Opti-Maler-Partner in der Nähe?

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Vor zwei Wochen wiederentdeckt: Restaurant Köpis Krone in Leopoldshafen

Montag, Juli 25th, 2011

Das Restaurant genoss die letzten Jahre keinen besonders guten Ruf, weshalb wir es immer „links liegen“ ließen. Durch einen Zufall, besuchten wir vor zwei Wochen den dortigen Biergarten und waren außerordentlich angenehm überrascht.

Ein neuer Pächter, Engelbert Köplinger und sein Team, brachten neuen Schwung und guten Geschmack in Köpis Krone. Seither waren wir schon zwei Mal wieder in Köpis Krone.

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Restaurant Köpis Krone, Leopoldstr. 35 in Eggenstein-Leopoldshafen

Was uns begeistert:

  • Gut bürgerlich
  • Prima Preis-/Leistungsverhältnis
  • Freundlich
  • Leckeres Essen
  • Schöner Biergarten

Kurzum: Uns gefällt es dort sehr gut und wir können deshalb Köpis Krone Topfhäusle in Leopoldshafen sehr empfehlen.

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Der einladende Biergarten

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Das „Heute-nicht-Syndrom“ – und wie Sie es heute noch besiegen

Montag, Juli 25th, 2011

Das „Heute-nicht-Syndrom“ – und wie Sie es heute noch besiegen

Aufschieber sind nicht faul. Sie sind ununterbrochen beschäftigt, arbeiten meist sogar erstaunlich effizient und auf vielen Feldern gleichzeitig – nur nicht an der Aufgabe, die eigentlich dran wäre.

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Aufschieberitis – das „Heute nicht Syndrom“

Schämen Sie sich nicht
Joseph Ferrari von der de Paul University in Chicago, einer der führenden Spezialisten in Sachen Procrastination (so der englische bzw. lateinische Name des Phänomens), fasst seine Forschungsergebnisse knapp zusammen: „Jeder schiebt auf, jeder. Es ist keine Unart, sondern eine menschliche Eigenschaft. Unterschiedlich ist nur, welche Art von Arbeiten Sie aufschieben und wie oft Sie es tun.“

Circa 15 % gelten als chronische Aufschieber, die so gut wie gar nichts sofort anpacken – viele von ihnen sogar mit einem gewissen Stolz. Sie behaupten, unter Druck besser arbeiten zu können. Subjektiv gesehen stimmt das sogar, aber nur eine Zeit lang. Auf lange Sicht führt die permanente unterschwellige Angst, es vielleicht doch nicht zu schaffen, zu einer sanften, aber hartnäckigen Depression. Deshalb lohnt es sich auch für subjektiv zufriedene Aufschieber, ihren Arbeitsstil zu ändern:

Strategie 1: 21 Tage ohne Verspätung
Auch wenn Sie zu den schlimmsten Aufschiebern oder Terminchaoten gehören: Hören Sie 3 Wochen lang damit auf – z. B. in einer Phase, in der es weniger To-dos gibt. Oder nach einem Urlaub, wenn Sie voller Energie stecken. Denn: Was ein Mensch 21 Tage lang durchhält, kann zu einer neuen Gewohnheit werden.

Strategie 2: Erledigen, aber nicht ganz
Aufschieber schieben vor allem das Anfangen auf. Überlisten Sie sich, indem Sie beschließen: Ich fange die ungeliebte Aufgabe jetzt sofort an, höre aber bald wieder damit auf. Sie werden sehen: Beim nächsten Mal fällt das Anfangen schon viel leichter. Sie trainieren damit (wie ein Sportler nach einer Verletzung) einen besonders schwierigen Teilbereich Ihres Problems.

Strategie 3: Teamdruck nutzen
Wer allein arbeitet, findet mehr Gelegenheiten zum Aufschieben als jemand, der von anderen beobachtet und begleitet wird. Umgeben Sie sich mit Menschen, die Ihren Fortschritt wahrnehmen, kontrollieren und Ihre Erfolge auch loben. Geben Sie bekannt, was Sie bis wann schaffen möchten. Lassen Sie sich unterstützen, anfeuern und überlisten Sie Ihren inneren Schweinehund mit dem dadurch entstehenden sozialen Sog.

Strategie 4: Ende vorwegnehmen
Stellen Sie sich immer wieder vor, wie es sein wird, wenn Sie Ihre so oft verschobene Aufgabe endlich erledigt haben: Wie Sie sich fühlen, was andere dazu sagen, was es finanziell bringt. Damit bekämpfen Sie die Visions- und Mutlosigkeit, die der Hauptnährboden für das Heute-nicht-Syndrom ist.

Die drei großen Blockaden

Die meisten Aufschieber haben einen guten Grund, nicht anzufangen. Wenn Sie diese innere Motivation erkennen und überwinden, haben Sie schon gewonnen:

Perfektionismus. In vielen Aufschiebern sitzt ein innerer Qualitätsmanager mit übermäßig hohen Ansprüchen. Sein Konzept: Bevor etwas nur mittelprächtig gelingt, lassen wir’s lieber ganz – oder warten auf später.

Angst. Es gibt die Furcht vor Fehlern genau so wie die Angst vor Erfolg. Wenn Sie sich in einer Aufschiebe-Situation ertappen, nehmen Sie sich 10 Minuten Zeit und schreiben Sie Ihre Bedenken auf. Stehen Ihre Ängste erst einmal schwarz auf weiß vor Ihnen, haben sie keine Gewalt mehr über Sie.

Unangenehme Gefühle. Schon ein kleines Unwohlsein kann dazu führen, dass Sie wie ein Pferd vor einem Hindernis scheuen. Sagen Sie dann laut zu sich: „Ich mag das nicht, ich hasse das. Aber meine Größe besteht darin, dass ich es trotzdem tue.“

Autor: Werner Tiki Küstenmacher

Mit freundlicher Genehmigung des Orgenda Verlag. Quelle: simplify-Newsletter

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