Durch unsere Gemeinde: Jedes Jahr die gleiche Sauerei

Bäume sind sehr wichtig und notwendig. Manchmal bereiten sie aber auch etwas Verdruss. In unserer Straße hat die Gemeinde vor vielen Jahren Bäume gepflanzt. Seit einigen Jahren tragen diese Bäume auch Früchte.

Jeden Herbst, so auch heuer, spielt sich die gleiche Sauerei ab. Die reifen Früchte fallen von den Bäumen. Dort liegen sie auf dem Gehweg oder der Straße. Von den durchfahrenden Autos und den vorbeigehenden Fußgängern, werden die Früchte überfahren, zertreten und zermatscht.

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Das ist einer der Bäume, mit den heruntergefallenen Früchten

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Die Fruchtmatsche auf dem Gehweg

Das sieht nicht nur unappetitlich aus, sondern ist auch gefährlich. :-( Die Fruchtmatsche ist nämlich außerordentlich glitschig und man rutscht darauf ganz leicht aus. Wie im Winter, auf Glatteis. Zudem riecht oder stinkt es nach wenigen Tagen vergoren und jede Menge Fliegen laben sich an der Fruchtmatsche.

Anwohner greifen zur Selbsthilfe und entfernen die Fruchtmatsche ca. jeden dritten Tag. Die Bäume tragen nämlich reichlich Früchte. Und immer ist dabei der gleiche Satz zu hören: “Haben die auf dem Rathaus eigentlich nichts gedacht, warum ausgerechnet diese Bäume?” :-(

Dem ist nichts hinzu zu fügen..

3 Responses to “Durch unsere Gemeinde: Jedes Jahr die gleiche Sauerei”

  1. Hallo.
    zu Ihrem Artikel “Jedes Jahr die gleiche Sauerei”. Ich weiß nicht wie die Gemeindesatzungen in Karlsruhe sind. Bei uns in Niedersachsen ist für die Reinigung des, am Grundstück befindlichen Gehwegs, der Hauseigentümer zuständig. Und da ist es doch im Grunde egal, ob ich Laub, Moosbewuchs, Gras, Hundekot oder Früchte beseitigen muss. Für die Fahrbahn sollte allerdings die Gemeinde in regelmäßigen Abständen Kehrwagen einsetzen, ansonsten kann es teuer für sie werden.

    Rolf-W. Antweiler

  2. Kathrin sagt:

    Also das ist ja wirklich irgendwie unverständlich. Man hätte ja auch einfach Bäume ohne Früchte pflanzen können. Ich glaube da gibt es doch genug Auswahl. Da hat wohl jemand nicht ganz zu Ende gedacht.,

  3. Anna Renfordt sagt:

    Typisch Behörden, erst machen, dann denken, mehr kann ich dazu nicht sagen!