Von Sao Paulo, an der Küste entlang, nach Camburi

Sao Paulo liegt in ca. 800 m Höhe auf einer Hochebene, hat eine Ausdehnung von ca. 60 km/80 km und ist als Metropolregion, mit ca. 20 Millionen Einwohnern, die drittgrößte Stadt der Welt, sagt man.

Von Sao Paulo starteten wir am Dienstag, 28.12., nach Cambury. Cambury liegt etwa 50-60 km nördlich von Sao Paulo. Die Fahrstrecke, an der Küste entlang, beträgt ca. 150 km.

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Am Dienstagmorgen entdeckte ich, kurz nach unserem Aufstehen, einen Gecko auf dem Nachthemd von Rita. Ein süßer Kerl. Nur Rita geriet etwas in Panik.

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Nach dem gemütlichen Frühstück, starteten wir um ca. 11 Uhr nach Camburi. Peter hat alles Gepäck im Auto verstaut.

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Hier erhalten die freundliche Haushaltshilfe Laura und der emsige Gärtner Ricardo, letzte Anweisungen der Hausherrin, Maria.

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Natürlich kamen wir, auf dem Weg zur Autobahn, auch an zahlreichen Elendsvierteln, den sogenannten Favelas, vorbei. Hier leben die Menschen in erbärmlichsten Zuständen, teilweise ohne Strom, ohne Wasser und ohne Kanalisation. Zukunftsaussichten: Null!

Die wackligen Hütten sind alle illegal errichtet, die Kriminalität ist enorm hoch und nicht einmal die Polizei traut sich in die Elendsviertel hinein. Drogenbosse beherrschen die Szene und Auftragsmörder werden aus den Favelas rekrutiert.

Welch ein unschätzbares Privileg, in eine deutsche Familie hineingeboren worden zu sein!

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Fahrradfahrer auf der Autobahn sind natürlich auch in Brasilien verboten, aber trotzdem alltäglich. Das kümmert nicht einmal die Polizei.

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Wer von den Brasilianern es sich leisten kann, verbringt Silvester irgendwo am Meer. Deshalb ist um diese Zeit auch auf den Autobahnen sehr viel Verkehr. Ähnlich bei uns, in den Ferienzeiten.

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Zwischendrin einmal ein kurzer Stopp, um am Straßenrand erntefrische Bananen aus dem Urwald einzukaufen.

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Und eine kleine Stärkung unterwegs, mit leckeren Fischspezialitäten und dem unvermeidlichen Caiphirinha, durfte natürlich nicht fehlen.

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Die „Villa Paradiso“, unser schnuckeliges Domizil in Camburi, bis zum 2. Januar 2011, erreichten wir gegen 17 Uhr.

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Gegenüber unseres Hotels, sind es bis zum Strand ca. 100 Meter.

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Leider ist das Wetter nicht immer so gut. Zwischendurch regnet es manchmal. Aber danach scheint oft gleich wieder die Sonne.

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Das schmackhafte Frühstück gibt es morgens im malerischen Innenhof.

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Der knackige Obstsalat, von hier pflückfrisch geernteten Früchten, ist ein ganz besonderer Genuss.

An die weißen Schneemassen und die gräusligen Minustemperaturen zuhause, wollen wir noch lange nicht denken :-) .

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2 Responses to “Von Sao Paulo, an der Küste entlang, nach Camburi”

  1. Ralf Henze sagt:

    besten Dank für´s Posten. Viel Spaß an der Küste und einen guten Rutsch – Sommer bedeutet hier leider Ferien- und Regenzeit.

    Viele Grüße,

    Ralf Henze