Was mir beim #FF Follow Friday negativ aufgefallen ist.

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Follow Friday hat offensichtlich Tradition. Empfehlungen zum Folgen werden zuhauf getweetet. Ist ja auch schön, wenn man auf diese Art und Weise neue Follower erhält.

Folgt mir jemand neu, schaue ich mir zunächst sein Profil an. An anderer Stelle habe ich das genau beschrieben, was meine Gründe zum Folgen oder Nichtfolgen sind.

Schaue ich mir ein Twitter-Profil an, will ich mir auch einen kurzen Überblick verschaffen, was die betreffende Person denn bisher so getweetet hat. Dazu genügt häufig die eine Bildschirmseite. Ganz selten klicke ich auf der Seite ganz unten auf “mehr”.

Speziell freitags ist das aber vollständig anders. Die Timeline ist voll mit Empfehlungen und retweeteten Empfehlungen etc. Da sind viele Seiten aufzurufen, um an die eigentlichen “normalen” Tweets zu gelangen, siehe Beispielgrafik unten. Das macht dann schon einige Mühe und dauert seine Zeit. Schätze, dass das eine ganze Reihe von Nutzern ähnlich wie ich machen.

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Aus diesem Grund habe ich mich darauf verlegt, meine #FF-Empfehlungen über die Woche verteilt – von Montag bis Donnerstag – zu geben. Dadurch ist es in der entsprechenden Timeline etwas übersichtlicher und man erkennt im Nutzerprofil viel schneller die “normalen” Tweets.

Wie beurteilen eigentlich Sie, ob Sie jemanden folgen oder nicht? Würde mich einmal interessieren.

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10 Responses to “Was mir beim #FF Follow Friday negativ aufgefallen ist.”

  1. Elke Fleing sagt:

    Ich folge denen, deren Tweets mich in irgendeiner Form bereichern: Witzige Sprache oder nützliche Infos aus meinen Interessensgebieten.

    Ein paar wenigen guten Freunden folge ich, unabhängig davon, was sie nun twittern.

    Ich folge oder lese über Listen auch Leute, die mir nicht folgen, wenn ich Tweets gut finde.

    Was ich ätzend finde, sind diese ‘Blinker-Maschinen’: Follow, unfollow, follow, unfollow und retweetete Folgeempfehlungen sind für mich ein Paradoxon an sich.

  2. Werner Deck sagt:

    @Elke Fleing

    Ich mache es genau so wie Sie und stimme Ihnen in Ihren Ausführungen voll zu. Freunde von mir twittern leider nicht. Sind zu alt ;-) .

    Mit farbenfrohen und :-) Grüßen, Ihr Opti-Maler-Partner,
    Werner Deck

  3. Das ist tatsächlich eine sehr interessante Herangehensweise, wobei diese Darstellung bei uns nicht in Erscheinung tritt! Auch wir hatten uns bereits über Ihre FollowFridays mitten in der Woche gewundert. Es erinnert nämlich etwas an die Leute, die einen oder mehre Tage später zum Geburtstag gratulieren und verlegen sagen, dass sie nicht im “Pulk” der anderen Gratulanten “untergehen” wollten… Auf der anderen Seite: Natürlich kann man Blumen auch mal das Jahr über verschenken und nicht nur zum Muttertag!

    Kurzum: Was sich mit dem FollowFriday entwickelt hat, ist eine sehr begrüßenswerte Kultur, egal an welchem Wochentag…

    Vorschlag: Schauen Sie mal unter http://mashable.com/2009/04/24/daily-twitter-memes/ – hier gibt es weitere Twitter-Meme, über den FollowFriday hinaus! Vielleicht sollten wir auch einen eigenen erfinden? Wie wäre es mit dem #CraftsTuesday? :-)

    Und was die Follower betrifft, so stimme ich Ihnen zu. Auch wir schauen uns die Follower kurz an und entscheiden dann, ob wir zurück folgen. Twitter sollte jedoch so offen sein, dass man kein schlechtes Gewissen haben braucht, ob man folgt oder nicht. Ebenso sollte man selbst nicht beleidigt sein, wenn man wieder “entfolgt” wird… :-)

  4. Mir geht es ähnlich wie Ihnen. Ich überlege mittlerweile sogar, ob ich manche Accounts wieder entfolgen soll, weil meine Timeline nicht nur Freitags voll ist mit FFs, sondern morgens auch noch zahlreiche Tweets mit Guten Morgen xyz, Schönen Tag xyz etc. folgen. Und weil einer für die ganzen Kontakte nicht reicht, werden dann gleich 10 oder 20 Tweets mit unterschiedlichen Adressen gepostet. Und das stört mich dann schon. Eigentlich finde ich den FollowFriday eine schöne Sache, wenn er sich in Grenzen hält. Aber angesichts der Masse, die hier einflutet, habe ich gar keine Zeit mehr, die Empfehlungen alle anzuklicken. Oder ist der Sinn in Wirklichkeit ein ganz anderer, nämlich der, durch die Danke-Tweets immer wieder in den Timelines der Follower aufzutauchen?

  5. Sebastian sagt:

    Schade, hatte eine lange Antwort geschrieben, aber die Frage nicht beantwortet (“Addiere 0 und 0″). Leider verschwindet der Text, wenn man dann im Browser auf “Zurück” klicken.

    Hier die Kurzfassung der Antwort: Früher war FF gut, heute ist es nur noch nervig.

  6. Sebastian sagt:

    Es muss natürlich “klickt” heißen, nicht “klicken”. ;)

  7. Werner Deck sagt:

    @Sebastian

    Vielen Dank. Tut mir sehr leid. Ist mir auch schon passiert. HAbe aber bei diesem Blog auf diese Einstellungen leider keinen Einfluss. Ist eben so vorgegeben.

    Aktuell lasse ich einen neuen Blog erstellen. Vielleicht lässt ich das dort ändern.

    Mit farbenfrohen und :-) freundlichen Grüßen, Ihr Opti-Maler-Partner
    Werner Deck

  8. Ich gehe auf die Seite des Followers und schaue, wer er ist, was er vertritt, was er so tweetet. Aufgrund dessen mache ich mir ein Bild des Followers. Sind Themen dabei, die mich ansprechen oder bin ich der Meinung, es passt ins Portfolio, folge ich zurück. Kommen im Laufe der Zeit Tweets, mit denen ich nicht klarkomme oder merke ich, es passt doch nicht, entfolge ich wieder.

  9. Rest vergessen…
    So kommen am Ende der Woche einige wirklich qualifizierte zusammen, die ich dann in einen oder mehrere FFs packe.