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August 2010
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Archive für 24.8.2010

Beispiel für Kundenservice beim MediaMarkt.

Unser Anrufbeantworter hat den Geist aufgegeben. Deshalb zwischen zwei Terminen vorhin bei MediaMarkt in Karlsruhe vorbei gefahren, um einen neuen Anrufbeantworter zu erstehen. Hier mein Kunden-Erlebnis: 

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Am Eingang ein Tresen, über dem das Schild “Information” hängt. Zielstrebig steuere ich darauf zu. Auf mein freundliches “Guten Tag” erhalte ich von der hinter dem Tresen sitzenden Dame keine Antwort. Schließlich ist sie tief in die Lektüre ihres PC-Bildschirms vertieft.

Nach gefühlten 30 Sekunden, schaut sie kurz auf: “Bitte?”. “Wo finde ich bitte Anrufbeantworter?” “Einen Stock tiefer”, war die trostlose Antwort, bevor sich die Dame wieder ihrem PC-Bildschirm zuwandte.

Eine Treppe tiefer fragte ich den ersten mir über den Weg laufenden MediaMarkt-Mitarbeiter, wo ich Anrufbeantworter finde. Freundlich wies er mir den Weg. Dort angekommen, lümmelte ein weiterer Mitarbeiter auf dem Tresen, war ebenfalls intensiv mit der Lektüre seines Bildschirminhaltes beschäftigt und müffelte leicht nach Schweiß.

Ich trat an diesen Mitarbeiter heran, zunächst ohne etwas zu sagen. Kein aufblicken. Nach 10 Sekunden sagte ich sehr freundlich: “Guten Tag.” Der Gute erhob sich von seiner halb liegenden Stellung und begrüßte mich mit “Hallo”. An seinem Namensschild war er als Azubi erkennbar.

Wieder meine Frage nach einem Anrufbeantworter. “Oh, da kenne ich mich nicht aus. Da müssen sie sich einen Kollegen suchen”. Wo ich denn einen zuständigen Kollegen finde, wollte ich wissen? Er zeigte mir eine grobe Richtung und meinte, dass ich halt etwas suchen müsse.

Gesagt, getan. In der angegebenen Richtung fand ich dann tatsächlich einen MediaMarkt-Mitarbeiter. Dieser war freundlich und höflich und geleitete mich zu den Anrufbeantwortern. Leider war nur noch ein Modell im Regal. Positiverweise kürzte dies natürlich den Kauf ab, da es sonst keine Alternativen gab. Also nahm ich den Karton in die Hand, um einmal die technischen Angaben zu überfliegen.

“Vier Mailboxen”, fiel mir da gleich ins Auge. “Vier Mailboxen, was bedeutet das?”, fragte ich den Verkäufer. Das konnte er mir nicht erklären, wollte sich aber bei einem Kollegen schlau machen. Mit dem Karton unter dem Arm, machte er sich auf die Suche nach dem “wissenden” Kollegen.

Zwischenzeitlich stand ich etwas verloren zwischen den Regalen. Über die Regale hinweg, sah ich die zwei Verkäufer miteinander reden. Ich gesellte mich dazu und fragte, ob ich mithören dürfe? Nun öffnete der “wissende” Kollege den Karton und holte die Betriebsanleitung heraus, um darin nachzulesen.

Ab da wusste ich, dass ich keine Fragen mehr zu stelle brauche. So übernahm ich die Betriebsanleitung und beriet mich damit selbst! Das Teil war ok und macht das, was ich brauche.

Ich bedankte mich für die freundliche Beratung, bezahlte an der Kasse den Anrufbeantworter und verließ etwas nachdenklich, ob des “qualifizierten” Verkäuferverhaltens, den MediaMarkt in Karlsruhe.

Wie heißt doch der Slogan von MediaMarkt so schön: “Ich bin doch nicht blöd!” Oder doch?

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Diese Post habe ich sehr gerne. Täglich erhalten wir Kundenlob.

Durch unsere Kundenumfrage, erhalten wir fast täglich derart wunderbare Post. Es tut gut zu wissen, auf dem richtigen Weg zu sein. Das ist aber nur durch mein fantastisches Mitarbeiterteam möglich.

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Gestern mit bisher umfangreichster Urlaubsrenovierung begonnen.

Am gestrigen Montag, haben wir erneut mit einer Urlaubsrenovierung begonnen. Dies ist die bisher umfangreichste Urlaubsrenovierung. 

Eine Drei-Zimmer-120m²-Wohnung wird von uns komplett saniert. In allen Räumen werden sämtliche Tapeten entfernt und neu tapeziert, sämtliche Türen und Fenster werden neu lackiert. Die alten Teppichböden werden entfernt und die darunter liegenden Holzdielenböden abgeschliffen und neu versiegelt.
 
Unter meiner Federführung werden auch einige Elektroarbeiten durchgeführt. Ebenfalls unter meiner Federführung wird ein komplett neues Bad und ein neues WC eingebaut. Für einen reibungslosen Ablauf ist eine taktgenaue Absprache mit allen beteiligten Firmen erforderlich.
 
Für die Dauer der Sanierungsarbeiten, drei Wochen, ist die Kundin, eine ältere Dame, drei Wochen in Urlaub gefahren. Sie hat nichts abgeräumt und alles so stehen lassen, als wäre Sie eben einmal zum Einkaufen gegangen. So haben wir es auch abgesprochen.

Gestern wurde alles sorgfältig fotografisch dokumentiert und vermessen, um jedes Möbelstück, jeden Dekoartikel, jede Salbentube, jeden Flacon, später wieder am gleichen Ort zu platzieren.

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Beipiel Schlafzimmer, Bett mit Nachttisch.

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Beispiel Schlafzimmer, Frisierkommode mit Flacons.

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Beispiel Wohnzimmerschrank, mit Nippes.

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Beispiel Wohnzimmerschrank, mit Nippes.

Da ja auch die Böden neu gemacht werden, müssen sämtliche Möbel aus den jeweiligen Zimmern heraus. Die Möbel werden vom Schreiner abgebaut. Zuvor muss mein Mtarbeiterteam alle (Kleider-) Schränke ausräumen, den Inhalt in Umzugskisten etc. verpacken und genau kenntlich machen. Gläser, Vasen etc. werden sorgfältig in Zeitungspaier verpackt, bevor diese ebenfalls in Umzugskartons verstaut werden.

Da nicht alle abgebauten Möbel in der Wohnung gelagert werden können, steht vor dem Haus ein Container, in dem ein Teil der Möbel gelagert wird. Dazu müssen die Möbelteile vom 3. Geschoss nach unten und später wieder nach oben getragen werden. Das Ganze ist eine sehr umfangreiche Aktion.
 
Mit meinem tollen Mitarbeiterteam vor Ort, wird das aber alles reibungslos und zur vollsten Zufriedenheit der Kundin ablaufen. Da bin ich mir ganz sicher.

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Gestern war nicht mein Tag. Erhebliche Mehrarbeit durch meinen unkonzentrierten Fehler.

Unwohlsein, Kopfschmerzen und daraus resultierende Unkonzentriertheit. Am besten wäre ich gleich im Bett geblieben! Nicht nur, dass mir die Arbeit schlecht von der Hand ging, ich habe mir dadurch auch noch mindestens 5-6 Stunden Mehrarbeit eingehandelt.

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Schuld daran ist mein kleines elektronisches Diktiergerät, siehe Bild. Auf diesem Diktiergerät notiere ich mir, beim Kunden, alle Informationen und Raummaße. So kann ich diese Informationen später im Büro im Schreibtisch leichter und besser verarbeiten, als mit Kugelschreiber und Block beim Kunden. Teilweise schreibt mir das auch meine Sekretärin herunter.
 
Auf diesem Teil wollte ich paar Informationen wieder löschen. Durch meine Unkonzentriertheit löschte ich aber sämtliche Informationen. Nun muss ich noch einmal zu drei Kunden fahren und deren Wohnungen etc. neu vermessen, um ein Angebot machen zu können. Das kostet mich ca. 5-6 Stunden zusätzliche Arbeit. Uff!

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Post vom Amt! Äh, vom Zahnarzt!

Vorgestern berichtete ich über den gut gemeinten Servicebrief eines Arztes, der aber sehr negativ rüber kommt. Gestern bekam ich eine Postkarte von meinem Zahnarzt, die mich an einen vor Wochen vereinbarten Termin erinnern sollte.

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Die Formulierung klingt mir sehr nach behördlicher Vorladung: Ich habe …. zu erscheinen! 

Das könnte auch etwas eleganter formuliert sein, meine ich.

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