|
Infos Sie befinden sich aktuell in den Archiven des Blogs Werner Deck - Opti-Maler-Partner® - malerdeck® für Juni, 2010. Kategorien
Letzte Einträge
Links
Archive
|
Archive für Juni 2010Typischer Fall. Erst muss es ganz schnell gehen und dann meldet sich der Kunde nicht mehr!16.6.2010 von Werner Deck.
Über diese Erfahrung (Phänomen), habe ich an anderer Stelle schon berichtet. Jetzt habe ich aktuell wieder etwas ähnliches erlebt. Letzten Mittwoch (9. Juni), Termin bei einem Interessenten. Zeigt und beschreibt mir die auszuführenden Arbeiten. Danach fragt er mich, wann wir die Arbeiten ausführen können. “In ca. zwei Wochen”, antworte ich. Der Gute verdreht die Augen: “Sooooo lange????” Er bekäme nämlich am 28. Juni einen neuen Keramikboden in die fraglichen Räume und bis dahin sollten die Malerarbeiten erledigt sein. Das wäre ja auch kein Problem, erklärte ich, dann würden wir halt nach dem Fliesenleger arbeiten. “Dann wird ja alles versaut”, meinte der Kunde. Für meine Ausführungen, dass wir alles exakt abdecken, hate er nur ein müdes Lächeln mit hochgezogenen Augenbrauen übrig. Er glaubte mir das nicht. Sicher hat er von seinen eigenen Arbeiten - er hat nämlich bisher alles selbst gestrichen - auf uns Profis geschlossen. Auch mein Argument, dass wir tag-täglich in Häusern / Wohnungen arbeiten, in denen wir jeweils exakt abdecken, hat ihn nicht überzeugt. Der Kunde lächelte nur etwas überlegen. Wahrscheinlich hat er dabei vor seinem geistigen Auge sich selbst streichen und alles verspritzen sehen. Am gleichen Tag habe ich ihm noch das Angebot erstellt und ihm es per Email geschickt. Durch einige Umdispositionen konnte ich ihm nun den gewünschten und schnellen Ausführungstermin - 21. Juni - vorschlagen. Dabei schrieb ich ihm ins Angebot:
Am vergangenen Montag habe ich per email nachgefasst, ohne Reaktion. Jetzt werde ich gleich noch einmal per Email nachfassen und den Kunden morgen anrufen. Ich nehme einmal an, dass ihm mein Angebotspreis zu hoch war und er jetzt erst einmal noch zig Angebote einholt. Dabei spielt plötzlich die drängende Zeit auf einnmal auch keine Rolle mehr. Oder es wird wieder selbst zum Pinsel gegriffen. Es ist einfach nicht zu glauben, wie arrogant und ignorant manche Menschen sind. Wenigstens eine kurze Information, per Email oder Telefon, erwarte ich eigentlich in so einem Fall. Der Gute hat selbst ein IT-Firma und müsste sich eigentlich mit geschäftlichen Verhaltensweisen und Gepflogenheiten auskennen. Außerdem gebietet es - nach meinem Verständnis - der Anstand und die Höflichkeit, einfach kurz abzusagen, aus welchem Grund auch immer. Das steht auf seiner Firmenhomepage:
. Geschrieben in Kundenreaktionen | Drucken | 1 Kommentar » Ebenso kompetent wie umfangreich beraten - Auftrag erhalten!16.6.2010 von Werner Deck.
Ist doch schön, wenn es eine mehr als ausgleichende Gerechtigkeit gibt. Zeitgleich zu dem nicht erhaltenen Auftrag eines Lehrerehepaars, heute den Auftrag eines anderen Lehrerehepaars erhalten. Die Auftragssumme ist hier um ein mehrfaches höher. Auch dort habe ich kompetent und umfangreich im Vorfeld beraten. Es hat sich, wie man sieht, gelohnt. Obwohl dieses Ehepaar mit ca. 45 Jahren ebenfalls nicht zu meiner Kundenzielgruppe 65plus gehört. Lehrer sind eben auch nur Menschen ;-). . Geschrieben in Kundenreaktionen | Drucken | Keine Kommentare » Kompetent und umfangreich beraten - Auftrag dennoch nicht erhalten16.6.2010 von Werner Deck.
Vor einigen Tagen bei einem Lehrerehepaar. Die hatten viele Fragen und wollten und mussten ausführlich beraten werden. “Ja prima, das ist eine wunderbare Idee!”, hörte ich öfters während meiner Beratung. Natürlich ist das immer eine Gratwanderung, wenn man noch in der Angebotsphase und der Auftrag nicht erteilt ist. Aber ein wenig Qualifikation und Kompetenz muss man vor Ort schon zeigen, auch in der gestalterischen Beratung. Das erhöht - meine ich - schon die Auftragschancen. Bei dem Lehrerehepaar leider nicht. Heute hat der Herr des Hauses angerufen und ließ mir über meine Sekretärin ausrichten:
Klar, jetzt hat er vom Mitbewerber keine Beratung mehr gebraucht, weil er gestaltungsmaäßig bereits alles wusste. Aber das ist unser/mein ständiges unternehmerisches Risiko und ich will darüber nicht so sehr klagen. Außerdem war das Ehepaar, mit ca. 45 Jahren, auch nicht in der Alterklasse meiner erklärten Zielgruppe 65plus. Es ist halt immer wieder eine neue Herausforderung: Wie viel lässt man in der ersten Kontaktphase schon heraus? Eine ständig spannende Frage. . Geschrieben in Kundenreaktionen | Drucken | 11 Kommentare » Der Wahnsinn geht weiter: Die E-Mail-Archivierung ist für Unternehmen gesetzliche Pflicht15.6.2010 von Werner Deck.
Heute habe ich durch einen Zufall erfahren: Unternehmen, die elektronische Post (Email) nutzen, sind zur Archivierung gesetzlich verpflichtet! Und das schon seit 2002. Ich fasse es nicht. Den Text habe ich einmal aus einigen unterschiedlichen Pressemeldungen zusammen gestellt.
Heiliger St. Bürokratius, warum tust Du uns so etwas an? Sieht so der vielgepriesene Bürokratieabbau aus? Offensichtlich ja! Wer sich so etwas ausdenkt, hat von der in den Betrieben anfallenden täglichen Arbeit nicht die geringste Ahnung. Wie soll das denn alles gehen? Uninteressant, diese Frage, sagt der Herr Gesetzgeber. Im Zweifel wird eben kassiert, ein sattes Bußgeld eben. Die entscheidende Frage also lautet: Archivieren Sie schon oder arbeiten Sie noch? . Geschrieben in Der Bürokratie-Wahnsinn | Drucken | 1 Kommentar » Kundenumfrage - begeisterte Kundenantworten - Strategiebestätigung15.6.2010 von Werner Deck.
Wir befragen unsere Kunden regelmäßig nach ihrer Zufriedenheit. Und zwar unmittelbar, nachdem sie die Rechnung bezahlt haben. So bringen wir uns bei dieser Gelegenheit noch einmal positiv in Erinnerung. Was wird genau gefragt?
Auf diesem Weg erfahre ich sehr genau, was die Kunden über unsere Leistung denken und wo eventuell Verbesserungsbedarf besteht. Gleichzeitig generiere ich durch die Frage “Was hat Ihnen besonders gut gefallen?” sehr viele erstklassige Referenzen. Das erstklassige Ergebnis der letzten Kundenumfrage sehen Sie hier im Blog. Natürlich wird ein so erstklassiges ergebnis auch per Presseinformation bei den Zeitungen verbreitet. Hier im Blog das erfolgreiche Ergebnis. Heute waren bei der Post wieder vier Beispiele, die ich Ihnen, stellvertretend für fast alle anderen Antworten, gerne zeigen will. Einerseits freuen mich diese positiven Antworten sehr, andererseits ist es zugleich die Bestätigung der Richtigkeit der eingeschlagenen Strategie. Fast alle benoten uns mit einer Eins!
Und hier die Antworten auf die Frage: “Was hat Ihnen besonders gut gefallen?”
Diese Antworten sind beispielhaft für fast alle gegebenen Antworten:
In allen Antworten spiegelt sich meine - wie ich meine - ganz einfache Strategie wider: Freundlich, pünktlich, zuverlässig, ehrlich und sauber. So einfach ist es wirklich. Ist es aber nicht verrückt, dass diese - für mich - ganz selbstverständlichen Verhaltensweisen, von den Kunden, so begeistert und aufmerksam registriert werden? Das kann doch nur damit zusammen hängen, dass die Kundenerfahrungen ansonsten genau gegenteilig sind. Will sagen: Viele Handwerkskollegen und deren Mitarbeiter verhalten sich eben offensichtlich nicht freundlich, pünktlich, zuverlässig, ehrlich und sauber. Das schließe ich jedenfalls aus den Kundenreaktionen. Letzendlich ist es die Bestätigung meiner 7A-Unternehmensstrategie: Außerordentlich angenehm auffallend anders als alle anderen. Dennoch ist es harte Arbeit, tag-täglich. Gebratene Tauben fliegen auch hier nicht durch die Gegend! Ergänzung zum Thema vom 15.08.2010. . Geschrieben in Kundenreaktionen | Drucken | 2 Kommentare » Michelangelos David ist, nach USA-Aufenthalt, wieder in Italien zurück15.6.2010 von Werner Deck.
Nach einem zweijährigen Aufenthalt in den USA, kehrt die berühmte Statue wieder nach Italien zurück:
Gesponsert wurde der Transport und Aufenthalt von:
. Geschrieben in Schräges | Drucken | 1 Kommentar » Was ist für Sie das wichtigste Kriterium bei der Beauftragung eines Handwerkers?14.6.2010 von Werner Deck.
Was ist für Sie das wichtigste Kriterium bei der Beauftragung eines Handwerkers? Umfrage mit der Bitte um rege Beteiligung Hier geht es zur Umfrage. Vielen Dank für Ihre Mitwirkung. . Geschrieben in Organisation und Unternehmensführung | Drucken | Keine Kommentare » Kundenservice: Fernsehinterview mit Werner Deck14.6.2010 von Werner Deck.
. Geschrieben in Organisation und Unternehmensführung | Drucken | 1 Kommentar » Weiterempfehlungskärtchen bei der Rechnung14.6.2010 von Werner Deck.
Die persönliche Weiterempfehlung ist ein wichtiges Strategieinstrument bei malerdeck. Hier will ich möglichst nichts dem Zufall überlassen. Schon bei Beendigung der Arbeiten beim Kunden, tritt für die Weiterempfehlung unser Bärchen “Clemens” auf den Plan. Doch damit nicht genug. Auch in der Rechnung bitte ich den Kunden, uns aktiv weiter zu empfehlen. Folgender Text steht dazu in der Rechnung:
Zur Rechnung kommen dann drei Stück des oben gezeigten Empfehlungskärtchens. Natürlich weiß ich nicht exakt, wie stark die Kärtchen verteilt werden. Aber: Steter Tropfen höhlt auch hier den Stein. Und erst neulich sagte mir ein zufriedener Kunde, dass er bereits alle Kärtchen verteilt hat und er gerne noch welche zum Verteilen haben möchte. Update am 26.08.2010: Heute so ein Empfehlungskärtchen bei einer neuen Kundin gesehen. . Geschrieben in Organisation und Unternehmensführung | Drucken | 2 Kommentare » Aktuelle Studie beweist: Der Kunde will es ganz einfach haben.14.6.2010 von Werner Deck.
Viele Köche (Informationen) verderben den Brei. Das gilt offensichtlich auch bei Produkt- und sonstigen Informationen. Das hat jetzt eine aktuelle Studie von Professor Dr. Gianfranco Walsh von der Universität Koblenz und seinem Kollegen, Professor Dr. Vince Mitchell, von der Cass Business School in London, zu „Consumer Confusion“ ergeben. Die Untersuchung von 355 Konsumenten habe gezeigt, dass sich die Verbraucher selbst bei einfachen Kaufentscheidungen häufig überfordert fühlten. Warum das so ist, beschreibt Anne M. Schüller auf ihrem Blog so:
Ein wenig habe ich es mit dem gesunden Menschenverstand, gemischt mit unternehmerischer Erfahrung. Übertragen auf meine Kunden, bestätigen die Studie und die Ausführungen von Anne M. Schüller, genau meine Jahrzehnte langen Erfahrungen. Meine/unsere Erfahrungen: Mehr als z.B zwei Tapeten- oder Bodenkollektionen verwirren den Kunden. Je mehr man dabei hat oder je mehr man zeigt, je unschlüssiger wird der Kunde. Und es dauert endlos lange, bis zu einer Entscheidung. Kommt man mit zwei Kollektionen sagt der Kunde sehr oft schon erschrocken: “Was, ZWEI Tapetenbücher?” Weniger ist unbedingt mehr und effektiver. Also nehmen wir immer nur eine Kollektion mit. Der entscheidende Kernsatz von Anne M. Schüller ist für mich: “Das Hirn mag es einfach.” Auch ich mag es einfach: Es dem Kunden so einfach als irgend möglich zu machen. In allen Belangen. Meine tägliche Praxis wird durch diese Studie bestätigt. Gut, dass wir das intuitiv schon lange richtig . Geschrieben in Kundenreaktionen | Drucken | 1 Kommentar » |








