Norbert Lammert will besseres Image für Politiker • Meine heutige Email an Norbert Lammert

Sehr geehrter Herr Präsident,
 
heute Morgen las ich in der Zeitung, dass Sie den schlechten Ruf der Politiker bedauern und dies durch ein Projekt der Bundeszentrale für politische Bildung verändern wollen.
 
Ja wer macht denn das Image, wer ist für dieses Image verantwortlich? Doch die Politiker selbst, mit ihrem manchmal unsäglichem Verhalten. Oder wurde das Politikerimage bisher von der Bundeszentrale für politische Bildung gemacht. Das soll jetzt eben durch die Bundeszentrale für politische Bildung wieder geändert werden? Für viel Geld, versteht sich – Steuergeld!

Da lache ich mich doch schlapp. Eine schlechte Ware soll mit einer Hochglanzverpackung aufgepeppt werden. Ein nicht funktionierendes und sehr teures Unterfangen, wie ich finde.

Sehr geehrter Herr Präsident,  eine Imageverbesserung für Politiker geht aber viel einfacher und völlig kostenlos: Die Politiker verändern nachhaltig und positiv ihre eigene Verhaltensweise: Ehrlich, wahrhaftig, gewissenhaft…

Außerdem braucht nur der Inhalt der Eidesformel, Artikel 56 des Grundgesetzes, den Bundespräsident, Bundeskanzler und die Bundesminister bei Amtsantritt schwören, nachhaltig von allen Politikern eingehalten und umgesetzt werden:

“Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen Jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe.«

So einfach und vor allem preiswert ist das. Dann klappt´s auch mit dem Image!

Mit farbenfrohen und :-) freundlichen Grüßen aus Eggenstein-Leopoldshafen, Ihr
Opti-Maler-Partner®, Werner Deck

Dazu gehörige Zeitungsmeldung(en):

Norbert Lammert will besseres Image für Politiker
Bundestagspräsident Lammert bedauert den schlechten Ruf, den Politiker in Deutschland haben. Dieser werde den tatsächlichen Leistungen meist nicht gerecht, sagte er bei der Vorstellung eines Projekts der Bundeszentrale für politische Bildung. Er könne deshalb Kollegen verstehen, die nach wenigen Wahlperioden der Politik den Rücken kehrten und sich eine andere Arbeit suchten (dpa).

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